"Bedürfnisse werden erfüllt"

Den symbolischen Spatenstich zum Hortneubau am Zuckerfabriksweg setzten Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke (von links), Edgar Bäkermann und Frank Dankowski-Zumbrink. (Foto: G. Gosewisch)

Spatenstich zum Hortneubau, Eröffnung schon im nächsten Sommer

SEHNDE (gg). „Die Bedürfnisse an nachschulische Betreuung sind gestiegen. Die werden hier erfüllt“, sagte Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke anlässlich des symbolischen Spatenstichs zum Hortneubau, der neben der Astrid-Lindgren-Grundschule am Zuckerfabriksweg errichtet wird. Bis zur Fertigstellung im August 2019 werden zwei Millionen Euro verbaut sein. In zweigeschossiger Massivbauweise entstehen 340 Quadratmeter im Erdgeschoss und 260 Quadratmeter im Obergeschoss und bieten Platz für 80 Kinder in vier Hortgruppen. Realisiert wird der Neubau in der Regie der Infrastruktur Sehnde GmbH, eine Tochtergesellschaft der Stadt. Geschäftsführer Frank Jankowski-Zumbrink, Daniel Korf, Technischer Leiter und Prokurist der Stadtwerke Sehnde GmbH
Timo Rüffer, Kaufmännischer Leiter und Edgar Bäkermann, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Infrastruktur Sehnde GmbH bestätigten die gute Zusammenarbeit mit Projektentwickler Bertram und Architekturbüro Zabel aus Hannover.
Hortleiterin Maike Naaf freut sich auf die Fertigstellung. „Die Zweigstellenregelung mit den Räumen an der Breiten Straße wäre auf Dauer nicht gut“, sagt sie. Mit dem Neubau habe der Hort erstmals eigene Räume, keine Provisorien mehr. „Wenn alle Kinder unter einem Dach sind, wird das der Gemeinschaft gut tun. Dann wird auch in der Betreuung mehr möglich sein als bisher“, so ihr Ausblick. Katharina Fisch, zuständige Fachdienstleiterin in der Stadtverwaltung sieht das ebenso und erwartet bessere Arbeitsbedingungen für die acht pädagogische Mitarbeiter und eine Küchenkraft. Mittagessen für die betreuten Kinder wird per Catering angeliefert, portioniert und ausgegeben. Da der Hortbetrieb, anders als der übliche Ganztags-Schulbetrieb, auch Betreuung in den Schulferien bietet, sind die Plätze begehrt. Eltern müssen nur eine dreiwöchige Betreuungslücke in den Sommerferien und wenige Tage über Weihnachten und Neujahr einkalkulieren.