AWO-Kleiderkammer Sehnde öffnet wieder die Türen

Sie haben das neue Konzept für die Sehnder Kleiderkammer ausgearbeitet (v.l.): Leiterin Ines Bartole, Vertretung Sieglinde Schünemann und die Mitarbeiterinnen Annelore Zilinski, Ursula Arends und Margret Friedrich. (Foto: AWO Sehnde)

Mit neuem Team und einer veränderten Konzeption

SEHNDE (r/kl). Ein neues Team hat sich für den Betrieb der beliebten Kleiderkammer im einstigen Gebäude der Energieversorger in der Peiner Straße 75 (Ortsausgang Richtung Rethmar) zusammengefunden. „Aus der Vergangenheit wurde gelernt und die neue Mannschaft hat sich auch ein neues Konzept erarbeitet,“ berichtet Reiner Luck, Vorsitzender der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Sehnde.
Am 19. November wird die Kleiderkammer in Sehnde wieder Kleidungsstücke, Hausrat und Spielzeug ausgeben. Die Kleiderkammer soll zukünftig vorrangig Bedürftigen aus Sehnde offenstehen. Für die Bedürftigkeit gelten die gleichen Bedingungen wie bei der Tafel in Sehnde.
Die Ausgabezeiten sind neu festgelegt: ab 09.30 Uhr für Bedürftige in der Reihenfolge der nummerierten Zeitkarten für einen Euro, ab 13.00 Uhr für Alle in der Reihenfolge der nummerierten Zeitkarten für drei Euro.
Die neuen Zeitkarten werden jeweils donnerstags (beginnend am 20. Oktober) in der Begegnungsstätte Sehnde, Peiner Straße 13, ab 15.00 Uhr verkauft. Später erfolgt auch ein Verkauf wie bisher nach der Ausgabe in der Kleiderkammer.
Vor dem allgemeinen Ausgabetermin wird die Kleiderkammer für die hannoverschen Frauenhäuser, für Bedürftige aus den Wahrendorffschen Anstalten und für die Patientenbetreuung geöffnet. Das neue Team wird sich mit diesen Einrichtungen in Verbindung setzen. Auf die bisherige Regelung, dass jeder so viel mitnehmen kann, wie er alleine tragen kann, soll verstärkt geachtet werden.
Die nächste Annahme wird am 20. Januar 2012 stattfinden. Da Bücher bei der Ausgabe bisher nie nachgefragt wurden; werden sie nicht mehr angenommen. Eine Ausnahme bilden guterhaltene Kinderbücher.
„Ebenso ist die Kleiderkammer kein Ersatz für den Wertstoffhof. Haushaltsgegenstände und Kleinmöbel müssen sauber und funktionsbereit sein. Gegenstände wie z.B. Waschbecken, Klodeckel oder defekte Lampen werden nicht mehr angenommen,“ informiert Reiner Luck.
Kleidung und Schuhe werden in jedem Zustand angenommen. Was nicht mehr für die Ausgabe angeboten werden kann, wird als nicht verwertbar für das so genannte Kilogeld an aha abgegeben.
Insgesamt freuen sich jetzt zwölf MitarbeiterInnen des neuen Teams auf die Aufgaben. Nach den Erfahrungen mit dem neuen Konzept wird es bewerten, ob eventuell kleine Änderungen erforderlich sind. Die Leitung übernimmt ab sofort Ines Bartole, die unter Telefon (05138) 54 99 47 zu erreichen ist.