Ausstattung der Schüler

Technik für digitalen Unterricht

Sehnde (r/gg). Um den digitalen Unterricht für Schüler auszubauen, haben Bund und Länder schon im letzten Jahr beschlossen, Geld für die Ausstattung bereitzustellen. Die Städte und Gemeinden sollten für die Anschaffung mobiler Endgeräte und die Erstellung professioneller Online-Lehrangebote Mittel aus einem Sofortausstattungsprogramm beantragen.
Die Höhe der Zuwendung richtete sich nach der Zahl der Schüler zum Stichtag 28. August 2018. Für die Stadt Sehnde ergab sich zunächst ein Anspruch von 89.325 Euro. In einer Nachbewilligung gab es zusätzlich 5.222,22 Euro. Von dem Geld wurden im September 2020 zunächst 60 Notebooks mit Tasche für die KGS sowie 80 IPads für die Grundschulen (je Schule 16 Geräte mit einem Ladekoffer) und die entsprechende Fernwartungssoftware angeschafft. "Leider hat sich der Lieferprozess bis zum Jahresanfang hingezogen, da derartige Geräte im Augenblick stark nachgefragt sind", so die Mitteilung der Stadtverwaltung.
Die Geräte werden, so die Erklärung, während der Corona-Phase von den Schulleitern an Schüler verliehen, die kein eigenes Gerät haben. An der KGS funktioniere das bereits, die Grundschulen sollen ihre Geräte bis Mitte März erhalten, "wenn die Administrationen durch die städtischen Mitarbeiter der Schul – IT abgeschlossen sind".
Sofern nicht genug Geräte zur Verfügung stehen, bestehe "neuerdings für bestimmte Personenkreise die Möglichkeit, über das Job-Center ein eigenes Gerät finanziert zu bekommen".
Mitte 2020 habe die Stadtverwaltung die IServ-Rechner für die KGS Sehnde, die Grundschule in Höver, die Wilhelm-Raabe-Schule in Ilten und die Astrid-Lindgren-Schule in Sehnde angeschafft, um die schulinterne Kommunikation zu verbessern. Die Grundschulen Breite Straße und Rethmar verfügten bereits vorher über einen IServ. Die Stadtverwaltung teilt mit: "Trotz zeitweiliger Engpässe hat sich dieses Online-Lehrangebote bewährt."