Auch mit Babysöckchen bestückt

Seitens der Sparkasse übergeben Dennis Giesemann (von links) und Birgit Terliesner die Rucksäcke für Familien mit Neugeborenen an Jennifer Glandorf und Vivien Köhne. (Foto: Gabriele Gosewisch)

Rote Rucksäcke für Familien mit Neugeborenen

SEHNDE (gg). „Aus Freude am Leben und an den Kindern, wir machen im Ehrenamt weiter“, sagt Vivien Köhne, Koordinatorin im bekannten Projekt Rucksack - eine Zuwendung an Familien mit Neugeborenen. Ein Willkommen wird seitens der Stadtverwaltung zunächst per Post gesendet. Bürgermeister Carl Jürgen Lehrke erklärt: „Es ist eine herzliche Geste, der Weiteres folgt.“ Unter der Regie der Gleichstellungsbeauftragten Jennifer Glandorf bekommen die Familien das Angebot, persönlich besucht zu werden. Vivien Köhne kümmert sich um die Terminabsprachen, realisiert die Treffen der Ehrenamtlichen aus ihrem Team mit den Familien. Sie sagt: „Es ist eine Gelegenheit, miteinander in das Gespräch zu kommen. Wir bringen Lebenserfahrung mit und wollen so gut es geht Fragen beantworten oder Hinweise geben, wo es in Sehnde Hilfsangebote gibt.“ Adressen und Kontakte für junge Familien sind in einem roten Rucksack gesammelt, gespendet von der Sparkasse, der bei dem Besuch persönlich überreicht wird. Die Besuchsquote liegt bei über 80 Prozent bei aktuell 200 Geburten jährlich. Das Projekt Rucksack ist im „Bündnis für Familie“ verankert und damit offen für die Unterstützung von Institutionen, Vereinen, Kirchen oder Privatpersonen. Auch kleine Geschenke finden über den roten Rucksack ihren Weg zu den Familien mit Neugeborenen, darunter auch selbstgestrickte Baby-Söckchen, die von Marina Holler seitens der Kirchengemeinde beigesteuert werden. Sparkassen-Vertriebsdirektorin Birgit Terliesner sagt: "Wir unterstützen das Projekt gern, das seit 2010 erfolgreich läuft. Die roten Rucksäcke sind lange verwendbar, tauchen im Stadtbild immer wieder auf. Das freut uns."