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Sehnder Jugend im Wettkampf

Wettkampf der Sehnder Jugendfeuerwehren in Rethmar.
  • Wettkampf der Sehnder Jugendfeuerwehren in Rethmar.
  • Foto: Stadtfeuerwehr Sehnde
  • hochgeladen von Gabriele Gosewisch

Sehnde (r/gg).  Den diesjährige Wettbewerb der Sehnder Jugendfeuerwehren richtete die Ortsfeuerwehr in Rethmar aus. Insgesamt waren sieben Gruppen angetreten, um die geforderten Aufgaben zu absolvieren, darunter beispielsweise der Löschangriff nach
Feuerwehrdienstvorschrift in einer vorgegebenen Zeit von sieben Minuten. Feuerwehr-Sprecher Benedikt Nolle beschreibt den Ablauf: Als Wasserentnahmestelle diente in diesem Jahr ein simuliertes offenes Gewässer, da der Wettbewerb bei der Jugendfeuerwehr ohne Wasser durchgeführt wird. Die Jugendlichen wurden bereits in ihren Ortsjugendfeuerwehrwehren in die jeweiligen Positionen eingewiesen und hatten Übungszeit hinter sich.
Bei dem Löschangriff übernahm hierbei der Wassertrupp gemeinsam mit dem Schlauchtrupp
zunächst den Aufbau der Wasserversorgung vom offenen Gewässer zur Pumpe und von da
aus zum Verteiler. In dieser Zeit war der Angriffstrupp bereits ausgerüstet auf dem Weg nach
vorn und legte sich eine C-Druckschlauchleitung selbst. Zu den gewöhnlichen
feuerwehrtechnischen Aufgaben der jeweiligen Trupps kam dazu, dass der Angriffstrupp eine Leiterwand besteigen, der Wassertrupp eine Hürde überqueren und der Schlauchtrupp einen Kriechtunnel durchlaufen musste. Nachdem Schlauch- und Wassertrupp die Wasserversorgung hergerichtet hatten, bekam der Wassertrupp seinen Einsatzbefehl vom Gruppenführer. Daraufhin rüstete sich der Trupp am Ablageplatz aus und begab sich wieder zum Verteiler, für diesen Trupp verlegte der Schlauchtrupp die C-Druckschlauchleitung. Nachdem die Leitung für den Wassertrupp hergerichtet war baute sich der Schlauchtrupp seine eigene Leitung auf und eilte durch den Kriechtunnel nach vorn.
Nachdem alle Leitungen hergerichtet waren und von allen Trupps ein „Wasser marsch!“
erfolgte, meldete der Gruppenführer „Wasserhalt - Angriffstrupp und Wassertrupp: Knoten und Stiche anlegen!“. Daraufhin eilten die genannten Trupps nach vorn zum Knotengestell und führten ihre zuvor bei Übungsdiensten geprobten Knoten und Stiche aus. Nachdem alle Knoten geknotet und alle Stiche gestochen waren erfolgte vom Gruppenführer die Meldung „Übung beendet!“ und die Zeit wurde gestoppt.
Nach dem absolvierten A-Teil folgte der B-Teil (Staffellauf). Hierbei galt es eine Strecke von
insgesamt 400 Metern mit verschiedenen Stationen zu bewältigen, vier dieser neun Stationen waren dabei eine reine Laufstrecke von 50 Metern. Bei einer Station musste ein 15 Meter langer C-Druckschlauch so schnell wie möglich aufgerollt und anschließend das Staffelholz an den nächsten Kameraden weitergeben werden. Dieser musste innerhalb seiner Station einen Schwebebalken überlaufen ohne dabei daneben zu treten. Der vierte Läufer nahm bereits zu Beginn des B-Teils auf einer Krankentrage Platz, neben dieser lagen ein Gürtel, ein Helm und ein Paar Handschuhe, die so schnell wie möglich angezogen werden mussten, um dann das Staffelholz weiterzureichen. Anschließend sollte von zwei Jugendlichen ein C-Druckschlauch mit einem C-Mehrzweckstrahlrohr zusammengekuppelt und anschließend mit einem Feuerwehrknoten verbunden werden. Der letzte Läufer hatte die Aufgabe, nach einem kurzen Sprint, einen Leinenbeutel zwischen zwei Stangen ins Ziel zu werfen. Der B-Teil wurde nach dem Altersdurchschnitt bewertet: Je jünger die Gruppe, desto mehr Zeit war vorgegeben.
In einer kurzen Ansprache begrüßte Stadtjugendfeuerwehrwart Carsten Ude den Stadtbrandmeister Jochen Köpfer und den zweiten Stellvertreter Sven Grabbe, sowie zahlreiche Ortsbrandmeister, Eltern und Gäste. Anschließend konnte der Jugendfeuerwehrwart aus Rethmar Jannik Freitag folgende Ergebnisse bekanntgeben: Sieger wurde in diesem Jahr die Gruppe Rethmar 3 gefolgt von Rethmar 2 und Rethmar 1. Die weiteren Plätze belegten Müllingen-Wirringen, Bolzum/Wehmingen, Ilten und Sehnde/Ilten.

Autor:

Gabriele Gosewisch aus Lehrte

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