Zwei starke Viertel waren zu wenig

Schwierige Partie: LSV-Angreifer Vladislav Stengel sucht gegen die vielarmige Abwehr des TuS Syke den Mitspieler. (Foto: Alexander Placzek)

LSV-Wasserballer weiter auf Punktesuche,
LSV-Reserve mit Unentschieden

LEHRTE (r/gg). Die Wasserballer des Lehrter SV warten in den Rückrundenspielen der Bezirksoberliga weiterhin auf ihren ersten Punktgewinn. Nach dem bereits einen Monat zurückliegenden 4:9 bei Union Hannover folgte nun allerdings eine nicht überraschende 7:16 (4:5, 1:3, 1:3, 1:5)-Heimniederlage gegen Titelverteidiger TuS Syke.
In der ersten Halbzeit blieb der Altkreis-Vertreter noch in Reichweite und schlug immer wieder mit eigenen Treffern zurück. Als die Lehrter kurz nach dem Seitenwechsel beim Stande von 5:8 eine Überzahlchance ausließen und im Gegenzug dann sogar noch das 5:9 hinnehmen mussten, war die Partie endgültig gelaufen. „Da hat man dann gemerkt, dass Syke auch in der Breite derzeit deutlich besser besetzt ist als wir“, sagte LSV-Pressesprecher Wolfgang Philipps. Er hofft trotz der erwarteten Niederlage dennoch auf Rückenwind: „Wir haben zwei gute Spielviertel hingelegt, vielleicht können wir das für die restlichen Spiele mitnehmen.“ Die LSV-Treffer teilten sich beim ersten Freiwasserauftritt dieses Sommers Vladislav Stengel, Simon Roßmann (je 2), Sören Giere, Sebastian Roth und Simon Stüwe. Nicht alltäglich: Die noch bei Sonnenschein begonnene Partie endete in einem Platzregen. „Das war ein halber Weltuntergang“, berichtete Wolfgang Philipps.
Einen spektakulären Teilerfolg erreichte dagegen tags darauf die zweite Mannschaft des Altkreis-Vertreters in der 2. Bezirksliga: Die nur mit einem Neuner-Aufgebot angetretene LSV-Reserve kam nach einem 0:4-Rückstand beim Seitenwechsel und dann sogar einem 1:5 im dritten Viertel noch zu einem 5:5 (0:2, 0:2, 3:1, 2:0)-Unentschieden. Der Ausgleich fiel erst 47 Sekunden vor dem Ende durch die zweimalige Torschützin Cassandra Röbber. Auch Centerverteidiger Stephen Seus war zweimal erfolgreich.