Wasserballer in Lehrte eröffnen „englischen Wochen"

Lehrtes Wasserballer (hier Sören Giere/r. und Tim Salzmann in weißen Kappen) sind derzeit im Dauereinsatz. (Foto: LSV/Jens Witte)
Lehrte: Freibad Lehrte |

11:2-Sieg gegen Duingen/drei Punktspiele im Freibad

LEHRTE (r/kl). Im Fußball wurde früher von „englischen Wochen" gesprochen: Die Wasserballer des Lehrter SV sind zum Saisonendspurt jetzt beinahe täglich im Einsatz und kämpfen auch noch um Medaillenränge. Am Mittwoch, Donnerstag und Freitag, 2. bis 4. Juli, stehen drei Tage in Folge im Lehrter Freibad sogar jeweils Heimspiele auf dem Programm, wobei der jüngste 11:2-Sieg gegen den Duinger SC für Rückenwind sorgen soll.
Das Programm ist hart: Am heutigen Mittwochabend treffen die Frauen des Lehrter SV in der Bezirksliga auf Spitzenreiter Hannoverscher SV II. Die zweite Männermannschaft empfängt in der 2. Bezirksliga am Donnerstag den TB Stöcken, und am Freitag steigt für die „Erste" das Verfolgerduell gegen Waspo 98 Hannover V. Das Anschwimmen im Lehrter Freibad steigt bei allen drei Partien jeweils um 20.00 Uhr, wobei mehrere Aktive regelmäßig bei zwei der drei LSV-Teams in das Becken steigen. In der zweiten Männermannschaft des Klubs spielen sogar regelmäßig mehrere Frauen mit.
Für den Auftakt hat allerdings bereits am vergangenen Freitag in der 1. Bezirksliga ein 11:2 (1:0, 2:1, 7:0, 1:1)-Heimsieg der Lehrter Männer gegen den Duinger SC gesorgt, mit dem die Sieben von Trainer Joachim Haake weiter im Rennen um den einen Medaillenplatz bleibt. Für den ersatzgeschwächten Gastgeber trafen Sören Giere (3), Tim Salzmann, Vladislav Stengel (je 2), Reiner Bendrien, Ole Roth, Sebastian Roth und Sebastian Noack.
Mit dem Heimerfolg gehen die LSV-Wasserballer jetzt vollends in die „englischen Wochen", nachdem zu Beginn der Freiwasserzeit noch die zahlreichen Feier-, Ferien- und „Brückentage“ wiederholt einen Strich durch die Rechnung gemacht gemacht hatten.
Bis zum Start der Sommerferien am 30. Juli werden die LSV-Teams neben den Trainingseinheiten hier auch gleich zwölfmal zu Punkt- oder Pokalspielen im Lehrter Freibad ins Becken steigen, hinzu kommen allerdings auch noch Auswärtspartien. Es ist ein Szenario wie zu den besten Zeiten der Sportart in den 1970er und 1980er Jahren, wo im alten Lehrter Freibad mit dem damaligen Betonbecken unter der Woche sogar regelmäßig unter Flutlicht gespielt worden ist.
„Da haben abends manchmal drei Spiele nacheinander stattgefunden", erinnert sich LSV-Trainer Joachim Haake noch gut.