Vorbereitung geht mit Turnierteilnahme weiter

Ein wichtiger Spieler für die neue Saison für Handball Hannover-Burgwedel: Artjom Antonevitch. (Foto: Holger Staab)

HHB nimmt am stark besetzten Matthäicup in Oranienburg teil

BURGWEDEL (st). Handball Hannover-Burgwedel ist bereits seit gut zwei Wochen in der zweiten Vorbereitungsphase. Die Spieler sind fast jeden Tag aktiv. Ob in der Halle oder beim Laufen in der Natur. Die Mannschaft schwitzt und die Trainer Kay Behnke und Marius Kastening fordern ihren Spieler einiges ab. In den nächsten Wochen bis zum Saisonstart am 23. August gegen die TSV Burgdorf II werden die technischen Grundvoraussetzungen geschult und im spieltechnischen Bereich gearbeitet.
Das Nachbarschaftsderby haben alle im Fokus und bis dahin will das Trainerduo seinen Kader topfit und spielstark aufstellen. Dazu gehört nicht nur die körperliche Verfassung, sondern auch die spielerischen Elemente und die können am besten bei Testspielen angewendet und ausprobiert werden. Immerhin müssen in das Team einige Neuzugänge integriert werden. Nach dem Weggang von Thomas Bergmann zum Lehrter SV, Stefanos Michailidis zurück nach Griechenland, Pascal Kinzel (SV Söhre), Yamato Takahashu (Japan), Luca Born (HSG Schaumburg) und Florian Freitag (TuS Vinnhorst) stehen sieben neue Spieler im Kader des HHB.
Von der TSV Burgdorf kamen Maurice Dräger, Steffen Schröter und Johannes Marx ins Team um Nenad Bilbija. Dann schlossen sich noch Julius Hinz von der TSG AH Bielefeld, Marvin Pfeiffer von der SG Achim/Baden, sowie Eric Frommeyer von TSV Anderten und zuletzt Mats Grzesinski von TuS Nettelstedt-Lübbecke der HHB an. Teammanager Friedrich Kastening hat ganze Arbeit geleistet, musste aber aufgrund der vielen Angänge für adäquaten Ersatz sorgen. Kastening ist zuversichtlich, dass die neuen Spieler sich schnell integrieren und spätestens nach der Vorbereitung als Stammspieler für Furore sorgen können.
Damit das gelingt wird HHB am Sonnabend und Sonntag, 3. und 4. August an einem gut besetzten Turnier in Oranienburg teilnehmen. Der 3. Matthäicup wird in der MBS Arena oder Turm ErlebnisCity ausgetragen und es sind einige Teams aus der 3. Liga und der Oberliga dabei. Julius Mücke und Co können sich auf Vergleiche mit dem SC Magdeburg II, den Füchsen Berlin II, Empor Rostock oder dem HSV Hannover freuen. Für die Trainer Kastening und Behnke steht in diesen Vergleichen das Einspielen der Mannschaft im Vordergrund. Die Coaches wollen sowohl in der Defensive wie in der Offensive erste Fortschritte im Team und ihre Handschrift erkennen. Sie betreuen ja das erste Mal als Spielertrainer die Mannschaft von Beginn an und hoffen das alle Akteure verletzungsfrei durch die Vorbereitung kommen. Gelingt ihnen eine gewisse Frühform, könnten sie in Oranienburg bereits erste Erfolge sehen, die dem Team in den weiteren drei Wochen bis zum Saisonstart wichtige Erkenntnisse und vor allem Selbstvertrauen bringen könnten.