TSV II gastiert zum Derby bei Eintracht Hildesheim

Linkshänder Artjom Antonevitch von Handball Hannover Burgwedel mit Ball und Gegner hat den Blick auf das Tor fixiert. (Foto: Holger Staab)
 
Christopher Czens auf dem Weg einen Treffer für den Lehrter SV zu erzielen. (Foto: Holger Staab)

Lehrter SV will Spitzenposition mit Sieg beim VfL Hameln verteidigen

ALTKREIS (st). Mit viel Elan und noch mehr Kampfbereitschaft wollen die Handballteams aus dem Altkreis Burgdorf am kommenden Wochenende in ihre Auswärtsaufgaben gehen. Nur die A-Jugend der TSV Burgdorf hat gegen den TV Gelnhausen ein Heimspiel. In der 3. Liga Nord-Ost werden Handball Hannover Burgwedel zum 1. VfL Potsdam und die TSV Burgdorf II zu Eintracht Hildesheim reisen. In der Oberliga wird der Lehrter SV beim VfL Hameln versuchen, einen Erfolg anzustreben.
Was kann HHB bis zum Ende des Jahres im Abstiegskampf in der 3. Liga Nord-Ost noch bewegen? Das fragen sich die Fans von Burgwedel. Aber auch die Spielertrainer Kay Behnke und Marius Kastening wollen jetzt endlich Siege sehen und mit viel Kampfgeist und Elan vorweggehen. Die Mannschaft kann nur mit einer besseren Torausbeute und mannschaftlicher Geschlossenheit aus dem Abstiegsstrudel herauskommen. Die nächste Aufgabe am Sonntag, 10. November, ab 16 Uhr beim 1. VfL Potsdam hat es in sich und nur mit einer Verbesserung im Spielaufbau und vor dem Tor kann ein doppelter Punktgewinn angestrebt werden.
Der Gastgeber konnte in der vergangenen Saison den 6. Platz erreichen, steckt aber in der laufenden Spielzeit mit HHB in der Abstiegszone, die bereits ab dem 9. Platz beginnt, fest. Dort geht es ganz eng zu und mit zwei oder drei Erfolgen könnten die Teams schon ins Mittelfeld vorrücken. Ein Nahziel, dass Lennart Koch und seine Mitspieler schaffen wollen. In den bisherigen Niederlagen ging es, bis auf die 14:32-Pleite gegen Spitzenreiter Dessau-Rosslauer HV, immer sehr eng zu und vier Partien verlor HHB nur mit einem Treffer Unterschied. In Potsdam soll die Wende gelingen und mit einer starken Torquote und einem engagierten Auftritt sollte das gelingen.
Die TSV Burgdorf II geht auf eine kurze Reise ins benachbarte Hildesheim. Am Sonntag ab 17 Uhr wollen die Spieler um Trainer Heidmar Felixson überzeugen und den Favoriten ein Bein stellen. Zwei überraschende Punkte im Kampf gegen den Abstieg aus der 3.Liga Nord-Ost könnten am Ende der Spielzeit ganz wichtig sein. Deshalb wollen Felixson und seine Spieler in jeder Begegnung alles versuchen, um sich einen Vorteil zu verschaffen.
Gegen den Mitfavoriten auf den Zweiligaaufstieg wird die Aufgabe aber sehr schwer zu verwirklichen sein. Die Hildesheimer liegen zwar bereits einige Punkte hinter Spitzenreiter Dessau zurück, wollen aber weiter in der Spitzengruppe bleiben. Trainer Jürgen Bätjer, der ehemalige Coach von Handball Hannover Burgwedel hat einige zweitligataugliche Spieler im Kader. Die TSVer werden gegen Kreisläufer Nikolaos Tzoufras, Rückraumspieler Maurice Lungela oder Matteo Ehlers und die Außenspieler René Gruszka oder Lothar von Hermanni schon intensive Deckungsarbeit leisten müssen, um die Angreifer vom Torwerfen abzuhalten. Zudem gilt es Torwartneuzugang Leon Krka, der von MTV Braunschweig zur Eintracht wechselte zu überwinden. Corven Krenke und seine Mitspieler aus Burgdorf müssen schon einen sehr guten Tag erwischen, um den Gastgeber in der Volksbank-Arena in Hildesheim zu bezwingen.
Setzt der Lehrter SV auch beim VfL Hameln seine Serie ohne Niederlage fort? In sieben Spielen verließen die Lehrter sechsmal die Halle als Sieger und stehen mit nur einem Verlustpunkt an der Tabellenspitze. Das hätte vor der Saison wohl niemand vermutet und Trainer Lutz Ewert und seine Akteure wollen den Platz an der Spitze noch ein wenig länger genießen. Am Sonnabend, 6. November, gastiert der LSV ab 19 Uhr beim VfL Hameln. Eine lösbare Aufgabe, wenn Thomas Bergmann und seine Mitspieler von Beginn an Gas geben. Leicht wird die Partie aber nicht sein, denn Hameln steht in der unteren Hälfte der Tabelle und will sich zu den Abstiegsrängen ein wenig Luft verschaffen. In der vergangenen Saison zählte das Team als Tabellenvierter noch zu den starken Mannschaften, deshalb ist für den LSV Vorsicht geboten. Ewert wird seinen Spielern aber einige taktische Möglichkeiten bieten und zeigen wie der VfL zu bezwingen ist. Ein weiterer Erfolg würde nicht nur die Bilanz auf acht Siege in Folge verbessern, sondern auch Mut für das absolute Topspiel am 23. November gegen MTV Braunschweig machen.
Für die A-Jugend der TSV Burgdorf besteht wohl keine Hoffnung mehr, sich für die Meisterrunde in der Bundesliga zu qualifizieren. Der Abstand zu den ersten vier Teams ist zu groß und deshalb trauert die Mannschaft um Trainer Iker Romero noch der 31:32-Niederlage gegen HC Erlangen hinterher. Am Sonnabend haben die TSV-Talente ab 18 Uhr noch ein Heimspiel gegen TV Gelnhausen und wollen zumindest in eigener Halle ihren Fans einen Sieg präsentieren. Mit einer hoffentlich guten Angriffsleistung sollte das auch gelingen. In einer Woche wird die Hinrunde der Jugendbundesliga dann mit dem Auswärtsspiel beim SC DHfK Leipzig beendet sein.