Trainertrio erwartet klaren Sieg gegen HSG Ostsee

Zwei Gegenspieler sind nötig, um Marius Kastening am Torwurf zu hindern. (Foto: Holger Staab)

HHB will den Abstand zu den Abstiegsplätzen weiter vergrößern

BURGWEDEL (st). Am Samstag, 30. März, könnte Handball Hannover Burgwedel einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Ab 19 Uhr ist mit der HSG Ostsee N/G ein Mitkonkurrent in der Burgwedeler Halle am Schulzentrum „Auf der Ramhorst“ zu Gast und ein Erfolg wäre nicht nur ein Zeichen für die kommenden Aufgaben, sondern ist eine Pflichtaufgabe, denn auch die anderen Teams werden noch punkten und wollen den Abstieg vermeiden. Eine Niederlage dagegen würde die Abstiegssorgen nochmal erhöhen.
Noch stehen fünf Partien auf dem Spielplan der Saison 2018/2019 in der 3. Liga Nord und MTV Braunschweig, SV Anhalt Bernburg, Füchse Berlin II, HSG Ostsee und HHB kämpfen verbissen um den Verbleib in der Liga. Die besten Karten hat HHB, denn in drei Heimspielen und zwei Auswärtspartien stehen noch lösbare Aufgaben auf dem Programm. Nach der Begegnung gegen Ostsee müssen die Spieler um Nenad Bilbija zum Derby bei der TSV Burgdorf II antreten. Dann stehen gegen 1.VfL Potsdam und Bernburg zwei Heimspiele bevor und zum Saisonabschluss ist HC Empor Rostock der wohl schwerste Gegner.
HHB muss seine Hausaufgaben vor dem abschließenden Spiel machen und die erste und wichtigste Herausforderung steht am Samstag an. In eigener Halle sollen zwei Punkte eingespielt werden. Da gibt es für das Trainertrio Kay Behnke, Bilbija und Marius Kastening keine zwei Meinungen. Aber die Trainer sind zuversichtlich, denn bereits im Hinspiel konnte auswärts ein 29:27-Erfolg gefeiert werden. Die HSG sollte HHB liegen und die Mannschaft ist in den letzten Wochen fokussiert und motiviert, den Abstieg, der noch zur Winterpause realistisch erschien, zu verhindern.
Der Gastgeber will möglichst schnell in das Spiel finden, seine Chancen verwerten und einfache Treffer erzielen. Das gelingt nur mit einer kompakten Abwehrleistung und hohem Tempo nach Ballgewinnen. Fehlwürfe und technische Fehler sind dabei nicht zugelassen. Das wissen die Akteure um Linkshänder Artjom Antonevitch und wollen die Taktik ihrer Coaches umsetzen. Besonders im Positionsangriff könnte dann HHB die besseren Alternativen haben, denn die Rückraumspieler um Shooter Bilbija könnten den Ausschlag geben. Bilbija und Florian Freitag sind jederzeit torgefährlich und haben viel Zug zum gegnerischen Gehäuse. Werden sie aber durch heraustretende Abwehrspieler des Gastes geblockt, dann ist oftmals Platz für die Kreisläufer Stefanos Michailidis oder Philip Reinsch.
Einen entscheidenden Einfluss auf das Spiel sollen auch die Torwarte Patrick Anders und Mustafa Wendland haben. Sie könnten mit ihren Paraden zusammen mit einer guten Defensivarbeit der Burgwedeler dafür sorgen, dass die Angreifer von der HSG nicht zu Torerfolgen kommen. In keinem Fall dürfen die HHB-Spieler aber bereits an das folgende Nachbarschaftsderby gegen Burgdorf (5. April) denken, denn die Aufgabe gegen Ostsee ist die nächste und wichtigere Partie im Abstiegskampf.