Todesfall in Wunstorf, Spielausfall in Heeßel

30-jähriger FC-Spieler Julian Geppert stirbt beim Training

Heeßel (kd). Am Sonntag, 1. März, erwartet der Heeßeler SV ab 15 Uhr in einem weiteren Nachholspiel den 1. FC Wunstorf. Doch steht auch diese Begegnung unter keinem guten Stern und wird wohl ausfallen müssen, wie Wunstorfs 3. Vorsitzender und Pressesprecher Andreas Schmitz gegenüber dem MARKTSPIEGEL erklärte. "Wir haben uns mit der Bitte um Verlegung an den Spielausschussobmann Thorsten Schuschel gewandt. Unsere Mannschaft ist aufgrund der tragischen Ereignisse derzeit weder in der Lage ein Spiel, oder gar ein Training zu bestreiten. Der Schock sitzt bei allen Spielern viel zu tief, um an Fußball zu denken", sagte Andreas Schmitz.
So ist am Dienstag der vergangenen Woche beim Training des 1. FC Wunstorf der Spieler Julian Geppert plötzlich zusammengebrochen und verstarb trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen noch in der Nacht in der Medizinischen Hochshule. Kein Wunder, dass der gesamte Verein seit diesem tragischen Vorfall unter Schock steht und derzeit keiner so recht weiß, wie es weitergehen soll. Der 30-jährige Abwehrspieler des Landesligisten 1. FC Wunstorf wurde nur 30 Jahre alt.
Mit dem Nachholspiel am vergangenen Sonntag gegen die SpVgg Bad Pyrmont wollte der Heeßeler SV einen Anfang starten, um die mittlerweile aufgelaufenen fünf Nachholspiele abzuarbeiten. Doch fiel bereits der erste Versuch buchstäblich ins Wasser. Aufgrund der Unbespielbarkeit des Platzes musste die Partie abgesagt werden und muss nun zu einem späteren Termin nachgeholt werden, wobei sich die Termingestaltung angesichts der Entfernung zwischen Heeßel und der Kurstadt Bad Pyrmont als nicht so einfach erweisen sollte.
So stehen die Nachholtermine weder am Ostersonnabend, noch am Ostermontag für Nachholspiele zur Verfügung, da der Heeßeler SV am Samstag den SV Bavenstedt und am Montag den STK Eilvese erwartet. Die SpVgg Bad Pyrmont erwartet am Samstag den 1. FC Wunstorf und muss am Ostermontag beim TSV Godshorn antreten.