Tennis spielen ohne Pfützen

Die Tennissparte des PSV Rot-Gold Lehrte hat zwei Plätze sanieren lassen. (Foto: PSV Rot-Gold)

PSV Rot-Gold Lehrte hat zwei 50 Jahre alte Plätze sanieren lassen

Lehrte (r/fh). Die Tennissparte des PSV Rot-Gold Lehrte hat zwei ihrer insgesamt sieben Plätze sanieren lassen. Das war bereits seit längerem in der Diskussion gewesen, weil der Wasserablauf nicht mehr richtig funktionierte und sich bei Regen immer wieder Pfützen bildeten. In der zweiten Augusthälfte hat nun eine Fachfirma innerhalb von zwei Wochen auf den rund 50 Jahre alten Tennisplätzen 1 und 2 (Center Courts) den kompletten Belag entfernt, die Netzpfosten ausgetauscht und die Entwässerungsleitungen neu installiert.
Danach wurden eine neue Tragschicht mit insgesamt 100 Tonnen „Lava“ und anschließend 50 Tonnen Tennendeckschicht mit Rotsand aufgetragen, die nur 2,5 Zentimeter dick ist und dadurch schnell trocknet. Diese beiden Schichten sollen zukünftig dafür sorgen, dass die Plätze bei Niederschlägen schnell abtrocknen und dennoch feucht gehalten werden können. Die anschließenden Pflegearbeiten haben die Vereinsmitglieder ehrenamtlich erledigt, um die Kosten zu senken.
Insgesamt fallen für die Sanierung 36.000 Euro an. Der Regionssportbund (RSB) übernimmt 30 Prozent davon, also rund 11.000 Euro. Die übrigen 25.000 Euro trägt die Sparte selbst. Vor der Fusionierung mit dem Postsportverein (PSV) im vergangenen Jahr hatte der noch eigenständige Tennisclub (TC) Rot-Gold dafür bereits ein finanzielles Polster angespart. Im nächsten Jahr werden die beiden Plätze wieder bespielbar sein.