Oberligisten LSV und TSV III mit wichtigen Heimspielen

Wenn Kreisläufer Hendrik Edeler so frei am Kreis zum Wurf kommt, dann ist ein Treffer für den Lehrter SV vorprogrammiert. (Foto: Holger Staab)

Drittligist TSV Burgdorf II muss zum SV Anhalt Bernburg reisen

ALTKREIS (st). Zu ihrem bereits sechsten Auswärtsspiel in dieser Saison reist die TSV Burgdorf II am kommenden Wochenende nach Sachsen-Anhalt und wird in Bernburg versuchen, einen Erfolg zu feiern. Das wäre ein großer Schritt und eine Verbesserung in der Tabelle. Die beiden Oberligisten Lehrter SV gegen HF Helmstedt-Büddenstedt und die TSV Burgdorf III gegen HSG Plesse-Hardenberg haben dagegen Heimspiele, die mit Punktgewinnen garniert werden sollen. Die A-Jugend der TSV Burgdorf hofft bei HC Westfalia Herne auf einen Sieg in der Halle des Gegners.
Die Jugendbundesliga scheint in dieser Spielzeit zweigeteilt zu sein. Die ersten sechs Teams spielen den Staffelmeister unter sich aus, während die untere Hälfte der insgesamt 12 Mannschaften sich in der nächsten Saison zunächst in der Qualifikation für einen Bundesligastartplatz qualifizieren müssen. Die TSV Burgdorf um ihren Coach Iker Romero gehört in die oberen Tabellenregionen und will dort um die beiden ersten Plätze kämpfen, die zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft berechtigen. Am Sonntag, 28.Dezember, ab 16 Uhr könnten Veit Mävers und seine Mitspieler einen weiteren Schritt in diese Richtung schaffen. Dazu ist ein Sieg in der Sporthalle Westring bei HC Westfalia in Herne aber Voraussetzung. Können sich die Romero-Schützlinge mit technisch gutem Spiel von der Heimmannschaft absetzen und wenig Fehler machen, dann sollten zwei Pluspunkte aus Herne mitgenommen werden.
In der 3.Liga Nord hat sich die TSV Burgdorf II spätestens nach dem 37:30-Erfolg beim Oranienburger HC auch in des Gegners Halle als durchschlagkräftig gezeigt. Trainer Heidmar Felixson ist aufgrund der personellen Situation mit vielen wechselnden Formationen sehr zufrieden mit seinem Team. Am Sonnabend, 27.Oktober, ab 17 Uhr soll ein weiterer Auswärtserfolg folgen. Beim SV Anhalt Bernburg ist das durchaus machbar, denn der Gastgeber ist nicht gut in die Serie gestartet und kämpft um den Klassenerhalt, auch wenn zuletzt ein 35:32-Erfolg gegen SG Flensburg-Handewitt II gelang. Die Anhaltiner stellen ein ausgeglichenes Team und werden der TSV erheblich Gegenwehr leisten. Können Maurice Dräger und Co aber ein ähnliches Bollwerk in der Defensive aufbauen, wie zuletzt beim 30:24-Sieg im Derby gegen HSV Hannover, dann sollte die Mannschaft zusammen mit den Keepern Felix Wernlein und Jonas Wilde nicht mehr Tore zulassen, als sie selbst in der Offensive werfen.
Für den Lehrter SV kommt das Heimspiel in der Oberliga am Freitag, 26.Oktober, ab 20.15 Uhr gegen HF Helmstedt-Büddenstedt zum richtigen Zeitpunkt. Die Mannschaft will ihrem Trainer Lutz Ewert zeigen, dass sie in einer guten Verfassung ist und in eigener Halle zwei wichtige Punkte holen. Die Gäste sind Tabellensiebter und haben nach dem dritten Platz in der vergangenen Saison hohe Ambitionen, aber der LSV scheint gefestigt und kann in der Halle an der Schlesischen Straße über sich hinauswachsen. Ein knapper Erfolg wäre realistisch und würde für die nächsten beiden Auswärtsspiel beim TuS Vinnhorst und bei der SG Börde Handball Selbstvertrauen bringen.
Mit einem Heimsieg könnte sich die TSV Burgdorf III am Sonntag ab 17 Uhr in der Oberliga noch weiter vom Tabellenende absetzen und in den kommenden Begegnungen ohne Druck agieren. Deshalb ist das Spiel gegen HSG Plesse-Hardenberg auch richtungsweisend für Trainer Andrius Stelmokas. Er möchte seine Akteure in ruhige Fahrwasser führen und dafür am Sonntag einen doppelten Punktgewinn feiern. Wenn die Mischung im Kader zwischen erfahrenen und sehr jungen Spielern diesmal wieder eine gute Chancenverwertung hat und konzentriert in den Spielaufbau geht, dann sollte ein Heimsieg gelingen.