Mit Schwung in die nächste wichtige Aufgabe

Kay Behnke von Handball Hannover Burgwedel will mit seinem Team gegen TSV Altenholz noch einen doppelten Punktgewinn. (Foto: Holger Staab)
 
Linkshänder Artjom Antonevitch von Handball Hannover Burgwedel geht für einen Torerfolg weite Wege. (Foto: Holger Staab)

Handball Hannover Burgwedel hofft gegen TSV Altenholz auf einen Sieg

BURGWEDEL (st). Wenn der Tabellenvierzehnte der 3. Liga Nord-Ost, Handball Hannover Burgwedel in der laufenden Saison noch etwas bewegen will und sich die Chance auf den Klassenerhalt offenhalten will, dann sollte am kommenden Wochenende ein Heimsieg gegen TSV Altenholz gelingen. Die Mannschaft um das Trainerduo Marius Kastening und Kay Behnke wird alles versuchen und kündigt einen großen Kampf an.
Am Sonnabend, 22. Februar, ab 19 Uhr sind die Burgwedeler in der Sporthalle des Schulzentrums „Auf der Ramhorst“ Gastgeber für TSV Altenholz. Steffen Dunekacke und seine Mitspieler haben sich viel vorgenommen und wollen unbedingt zwei Punkte gegen den Abstieg einspielen. Damit könnten sie den Abstand zum 13. Platz, der einem Nichtabstiegsplatz gleichkommt auf drei Punkte verringern und mit einem guten Erlebnis in die nächsten Begegnungen gehen.
Dass die Partie gegen Altenholz aber nicht ohne bedingungslosen Einsatz zu bewältigen sein wird, ist allen klar. Die Schleswig-Holsteiner stehen im Vorderfeld der Tabelle und das seit einigen Jahren. Der TSV hat einen ausgeglichenen Kader und mit André Lohrbach einen erfahrenen Coach. Altenholz setzt in seinem Kader auf Nachwuchskräfte und hat sich neben Niklas Benkendorf und Sven Ehrig von der A-Jugend des THW Kiel nur mit Spielern aus der Region oder aus den eigenen Reihen ergänzt. Die Gäste von HHB spielen einen unkonventionellen Handball mit viel Druck und Schnelligkeit.
Das bekamen Marvin Pfeiffer und Co auch schon im Hinspiel zu spüren. HHB kassierte in Altenholz eine seiner mittlerweile sechzehn Niederlagen und musste mit 20:25-Toren die weite Heimreise antreten. Das gleiche Schicksal soll jetzt an die Gäste gehen. Die Burgwedeler wollen die Partie in ihrem Sinn gestalten und von Beginn an mit viel Druck agieren. Sowohl in der Abwehr wie im Angriff wollen sie überzeugen. Dazu ist nicht nur der Wille entscheidend, sondern die Ausrichtung. Wenn es gelingt, die Offensive der Gäste früh zu stören, gleichzeitig Passwege zu durchbrechen und Kreisanspiele zu unterbinden, dann könnte das gebundene Aufbauspiel der Altenholzer empfindlich ins Stocken geraten. Der Grundstein für einen Erfolg wäre gelegt.
Darüber hinaus sollen Fehler und Schwächephasen, wie zuletzt bei der 30:33-Niederlage bei den Mecklenburger Stieren Schwerin im eigenen Aufbau minimiert und Torchancen in Treffer umgewandelt werden. Das dies funktioniert haben Lennart Koch und seine Mitspieler in diesem Jahr bei den Erfolgen gegen HSG Ostsee N/G (25:21), gegen Hamburg-Barmbek (23:22) und beim HSV Hannover (35:20) gezeigt und schon sechs Punkte eingespielt.
Nur noch wenige Handballexperten trauen HHB eine echte Erfolgsserie zu. Die beiden Mannschaften auf den Plätzen 12 und 13, die TSV Burgdorf II und SV Anhalt Bernburg haben bereits 17 Pluspunkte, HHB erst 12. Um den Klassenhalt zu sichern und damit den drohenden Abstieg in die Oberliga noch zu vermeiden, ist eine weitere deutliche Leistungssteigerung nötig. Noch haben Behnke und Co acht Spiele vor sich und damit sind noch 16 Punkte zu vergeben. Um den Abstieg noch zu vermeiden sind jetzt Taten gefragt und in den drei aufeinanderfolgenden Heimspielen gegen Altenholz und anschließend gegen TuS Vinnhorst und den SV Anhalt Bernburg müssen mindestens vier Punkte eingespielt werden.