Jahresabschluss in der Handball-Oberliga

LSV-Torwart Kevin Peissner könnte beim SF Söhre ein wichtiger Rückhalt für das Team sein. (Foto: Holger Staab)
 
So wollen die Spieler des Lehrter SV im Auswärtsspiel bei den Sportfreunden Sehnde jubeln. (Foto: Holger Staab)

Lehrter SV will mit Auswärtssieg in der Spitzengruppe bleiben

ALTKREIS (st). Am letzten Spieltag des Jahres 2019 in der Handball-Oberliga Niedersachsen geht es für die Altkreisteams Lehrter SV und TSV Burgdorf III nochmal darum, sich eine gute Ausgangsposition für die weiteren Spiele im neuen Jahr zu verschaffen. Dabei hat der Lehrter SV eher Ambitionen, sich im Vorderfeld der Tabelle einzunisten. Die TSV III will weiter Boden gutmachen und ins gesicherte Mittelfeld vorrücken. Unterschiedliche Voraussetzungen, aber für das Wochenende dennoch mit doppelten Punktgewinnen gleiche Ziele.
Der LSV hat am Sonntag, 15. Dezember, um 17 Uhr eine schwere Aufgabe zu bewältigen. In der Steinberg-Sporthalle in Diekholzen trifft die Mannschaft um Trainer Lutz Ewert auf die Sportfreunde aus Söhre. Ein Gegner, der im Kampf um die Meisterschaft noch nicht aufgegeben hat und mit vielen guten Akteuren auch dem Primus MTV Braunschweig gefährlich werden kann. Die Spitze in der Oberliga ist immer noch recht eng zusammen. Mit dem SF Söhre, MTV Braunschweig, Lehrter SV und MTV Vorsfelde gibt es vier Mannschaften, die nur wenige Punkte trennen. Braunschweig ist das Maß aller Dinge, aber auch die anderen Teams haben gute Chancen auf den Spitzenplatz.
Die Lehrter sind aufgrund der guten Vorstellungen zum Start in die Saison in die Spitzengruppe gerutscht und wollen dort möglichst lange verweilen. Nach dem knappen 30:29-Sieg bei TV Jahn Duderstadt und dem 21:21-Remis beim MTV Vorsfelde wird die Begegnung am Sonntag bereits das dritte Auswärtsspiel in Folge sein. Das sollte Yannik Wildt und seine Mitspieler aber nicht davon abhalten, mit vollem Einsatz in das Spiel zu gehen. Söhre ist eine große Herausforderung und der LSV wird nur mit einer nahezu fehlerlosen Leistung einen Punktgewinn schaffen können. Nach der Partie wird über den Jahreswechsel nicht gespielt und die Mannschaft hat vier Wochen Pause. Das sollte Grund genug sein, gegen die Sportfreunde nochmal alle Kraft zu bündeln, die taktischen Vorgaben von Ewert in die Tat umzusetzen und über den Einsatz zu einem Erfolg zu kommen. Bis zum Heimspiel am 11. Januar gegen TV 1887 Stadtoldendorf werden sich die Spieler dann erholen können.
Die TSV Burgdorf III hat in den letzten Spielen gezeigt, das sie ein fester Bestandteil der Oberliga sein kann. Mit viel Ehrgeiz und Einsatz haben sie den schwachen Saisonstart hinter sich gelassen und können wieder erfolgreich sein. Nach sieben Niederlagen am Stück konnten mit dem 32:32-Unentschieden beim Tabellenletzten HSG Plesse-Hardenberg ein weiterer Punkt eingespielt werden. Damit die Serie ohne Niederlage nicht abreißt, ist am Sonnabend, 14. Dezember, um 19 Uhr ein weiterer doppelter Punktgewinn gegen den VfL Hameln gefordert.
Das es aber nicht einfach werden wird, dieses Ziel umzusetzen, das weiß auch Trainer Sven Gennburg. Er hofft auf den Heimvorteil und die gute Atmosphäre in der Halle der Gudrun-Pausewang-Schule. Hier haben die jungen Talente der TSV Rückendeckung und können sich in einen Rausch spielen. Wichtig wird ein guter Start sein, denn der VfL darf nicht zu seinem Spiel finden und die dritte Vertretung aus Burgdorf sollte das im Keim ersticken. Wenn dann die Keeper Tim Buschhorn und Felix Wernlein auch noch mit starken Paraden dem VfL zeigen, das Treffer nicht so einfach zu erzielen sind, dann könnte ein Sieg für eine beruhigendes Polster auf die Abstiegsplätze sorgen. Die TSV III wird erst wieder am 11. Januar und dann mit einem Auswärtsspiel beim MTV Großenheidorn in das Punktspielgeschehen und in das Jahr 2020 starten.