HHB ist gegen TSV Altenholz nur Außenseiter

Kay Behnke versucht mit einer fragenden Geste von der Reservebank aus Einfluss auf das Spiel seiner Akteure zu nehmen. (Foto: Holger Staab)

Spielertrainertrio hofft auf ähnliche Leistung wie gegen Hildesheim

BURGWEDEL (st). Am Sonnabend, 6. März, um 19 Uhr ist Handball Hannover Burgwedel nur krasser Außenseiter gegen TSV Altenholz. Aber die Akteure um Marius Kastening wollen in der Burgwedeler Halle am Schulzentrum „Auf der Ramhorst“ wieder zeigen, dass sie auch zum Favoritenschreck taugen und hoffen auf eine starke Unterstützung von den Zuschauern in ihrer Heimhalle. Die Vorstellungen in den letzten Wochen geben Anlass zu Optimismus, denn die Mannschaft um das Trainerdreigestirn Kay Behnke, Nenad Bilbija und Marius Kastening hat sich aus dem Tabellenkeller befreit und strebt in Richtung gesichertes Mittelfeld.
Die Entwicklung im Team ist, auch im Rückblick auf die 25:31-Niederlage zuletzt bei der SG Flensburg-Handewitt II, seit Jahresbeginn unverkennbar. Die Mannschaft des HHB kämpft um jeden Ball und hat in den entscheidenden Phasen einer Partie auch das notwendige Glück, um knappe Spiele für sich zu entscheiden. Das hat in der Hinrunde gefehlt und wirkt sich jetzt positiv aus. In den ersten fünf Begegnungen wurden 8:2-Punkte eingespielt und die kleine Erfolgsserie von vier Siegen in Folge katapultierte HHB vom vorletzten Tabellenplatz bis auf den elften Rang. Das soll noch nicht das Ende sein, darf es auch nicht.
Der Abstand zu den Abstiegsplätzen beträgt nur drei Punkte und das reicht nicht bis zum Saisonende. Andere Team, wie Flensburg, SV Anhalt Bernburg, MTV Braunschweig und HSG Ostsee wehren sich ebenfalls mit allen Kräften gegen den Abstieg und könnten HHB gefährlich werden. Jedes Spiel sollte deshalb mit vollem Elan angegangen werden.
Das wollen Florian Freitag und seine Mitspieler auch gegen Altenholz versuchen. Im ersten Spiel des Jahres konnte sie bereits den Topfavoriten Eintracht Hildesheim mit 28:24-Toren bezwingen und TSV Altenholz soll die neue Qualität aus Burgwedel zu spüren bekommen. Auch die hohe 27:36-Pleite in Altenholz schreckt HHB dabei nicht ab. Mit einer kompakten Abwehr sollen nur maximal 28 Gegentreffer zugelassen werden und wenn es dann gelingt in der Offensive konzentriert abzuschließen und die Lücken in der Gästeabwehr zu nutzen, dann ist ein weiterer Heimsieg realisierbar. Die prekäre Situation zum Jahreswechsel wäre dann vergessen und HHB könnte sich mit viel Selbstvertrauen und Freude auf die nächsten Spiele einstellen. Am 16. März gastieren Torwart Yamato Takahashi und seine Mitspieler dann bei der Bundesligareserve des SC Magdeburg II, und in Magdeburg ist ein Sieg möglich.