Auswärtsspiel von HHB in Schwerin

Maurice Dräger von HH Burgwedel zirkelt den Ball am Gegenspieler vorbei. (Foto: Holger Staab)
 
Martin Hanne von der TSV Burgdorf sucht eine Lücke zwischen zwei Gegenspielern, um zum erfolgreichen Torwurf zu kommen. (Foto: Holger Staab)

A-Jugend und Zweite der TSV Burgdorf gegen 1. VfL Potsdam

ALTKREIS (st). Für Handball Hannover Burgwedel geht der Kampf um den Klassenerhalt in der 3. Liga Nord-Ost am kommenden Wochenende weiter. Im Auswärtsspiel bei den Mecklenburger Stieren Schwerin wird ihnen eine steife Ostseebrise in Form von erheblicher Gegenwehr entgegenwehen. Mit Selbstvertrauen in die eigene Leistung und ein wenig Glück sollen aber zwei wichtige Punktgewinne eingespielt werden. Im Gleichklang, aber kurz hintereinander wollen die A-Jugend der TSV Burgdorf in der DHB-Pokalrunde und die Zweite der TSV in der 3. Liga Erfolge in ihren Heimspielen gegen den 1. VfL Potsdam feiern.
Mit dem bisherigen Auftreten in diesem Jahr kann HH Burgwedel durchaus zufrieden sein. Die Chancen auf den Klassenerhalt in der 3. Liga sind nach der katastrophalen Hinrunde durch den 25:21-Erfolg gegen HSG Ostsee N/G gestiegen und die Mannschaft kann aus eigener Kraft den Anschluss an das gesicherte Mittelfeld herstellen. Allerdings braucht HHB noch dringend Punkte, denn es kommen noch viele ganz schwere Gegner und da zählt jetzt jeder Punktgewinn.
Am Samstag, 15. Februar, gastieren Artjom Antonevitch und seine Mitspieler bei den Mecklenburger Stieren Schwerin und wollen noch etwas gutmachen. In der Hinrundenpartie Im Oktober 2019 kassierte HHB eine bittere 24:25-Pleite und das verbesserte die Situation in der Tabelle keineswegs. Jetzt wissen die Spieler um das Trainerduo Marius Kastening und Kay Behnke aber um ihre Qualitäten und wollen in den Spielen cool bleiben. Wenn die Torchancen nicht leichtfertig vergeben werden und die Mannschaft sich geschlossen gegen eine Niederlage wehrt, dann ist ein Sieg realisierbar. Zudem wäre es ein gutes Zeichen für die folgenden Begegnungen, denn in den nächsten drei aufeinanderfolgenden Spielen gegen TSV Altenholz, TuS Vinnhorst und SV Anhalt Bernburg erwartet HHB die Gegner jeweils in eigener Halle.
Der Nachwuchs der Bundesligamannschaft der TSV Hannover-Burgdorf ist bereits am Freitag, 14. Februar, in zwei aufeinanderfolgenden Begegnungen gefordert und will zwei Siege einspielen. Der 1. VfL Potsdam ist mit zwei Teams zu Gast in der Burgdorfer Halle der Gudrun-Pausewang-Schule zu Gast. Das Spiel der beiden A-Jugend-Teams wird um 17.45 Uhr angepfiffen und die Drittligisten der TSV und Potsdam duellieren sich um 20 Uhr. Damit werden Fahrtkosten eingespart, denn es wird nur ein Bus benötigt. Bei der TSV wird die Belastung für einige Akteure allerdings sehr punktuell, denn Spieler wie Martin Hanne oder Justus Fischer wurden zuletzt schon extrem belastet.
Für die jungen Talente aber voraussichtlich kein Problem. Sie wollen sich weiter entwickeln und sich für höhere Aufgaben empfehlen. Die TSV II mit Trainer Heidmar Felixson hofft auf einen Heimsieg. In zwei aufeinanderfolgenden Heimpartien sollen vier Pluspunkte eingesammelt und damit der Weg ins Mittelfeld geebnet werden. Die Burgdorfer können auf einen breiten Kader mit vielen jungen Spielern zurückgreifen. Das bietet zwar viele Alternativen, aber die Mannschaft ist nicht so eingespielt, wie vielleicht andere Teams der Liga. Dennoch ist Felixson zuversichtlich gegen Potsdam zu gewinnen. Das Hinspiel ging mit 25:27-Toren nur knapp verloren und die TSVer wollen diese Pleite für ihre Motivation nutzen. Eine Wiedergutmachung ist angesagt und mit dem Heimvorteil und den eigenen Fans im Rücken, sollte einiges gelingen. Wenn die jungen Spieler die Belastungen der letzten Wochen wegstecken, Veit Mävers und seine Mitspieler von Beginn an in Abwehr und Angriff den Willen zum Sieg zeigen, dann sollten zwei wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt auf die Habenseite des Punktekontos gebucht werden können.
Die gleichen Aussagen könnten auf die A-Jugend der TSV zutreffen. Im Spiel unmittelbar davor, stehen sich die Nachwuchsmannschaften von Burgdorf und Potsdam gegenüber. Die Favoritenrolle liegt gegen den punktgleichen Tabellenzeiten bei den Jungrecken um Coach Iker Romero. Schon in der Hinrunde des DHB-Pokals konnten die TSVer einen zwar knappen aber verdienten 28:27-Erfolg sicherstellen. Die TSV ist nach dem 30:27-Sieg gegen Anderten Tabellenführer dieser Qualifikationsrunde und will das auch bleiben. Heimsiege sind deshalb eine Pflichtaufgabe und Lukas Friedhoff und Co wollen dementsprechend auftreten. Mit viel Engagement und der Unterstützung der Anhänger auf den Tribünen soll ein weiterer Sieg den Weg zum Viertelfinale ebnen.