Abstiegsduell zwischen Magdeburg II und HHB

Handball Hannover Burgwedels Linksaußen Steffen Dunekacke hofft auf einen Auswärtssieg beim SC Magdeburg II. (Foto: Holger Staab)
 
Wo ist der Ball? Malte Donker von der TSV Burgdorf II scheint den Ball im Sprung fallen zu lassen. Veit Mävers wartet auf das Anspiel. (Foto: Holger Staab)

Handball: Burgdorfer Reserve ist im Nachbarschaftsderby nur Außenseiter

ALTKREIS (st). Am kommenden Wochenende wird in der 3. Liga Nord-Ost der Handballer bereits der 19. Spieltag angepfiffen. Für Handball Hannover Burgwedel geht es am Samstag, 25. Januar, wieder um wichtige Punkte gegen den Abstieg. Da das Duell bei SC Magdeburg II eine Partie zweier Abstiegskandidaten ist, wird die Bedeutung umso klarer. Um weiter im Kampf um den Klassenerhalt mitspielen zu können, braucht HHB einen Erfolg. Für die TSV Burgdorf II steht am Samstag das erste Derby des Jahres auf dem Spielplan. Die Mannschaft um Trainer Heidmar Felixson erwartet als Außenseiter TuS Vinnhorst.
Es steht für Handball Hannover Burgwedel viel auf dem Spiel. In der dritten Begegnung des Jahres gastieren die Spielertrainer Kay Behnke und Marius Kastening mit ihrem Kader beim SC Magdeburg II. Eine Partie, die umso brisanter ist, weil sich der SCM noch in Reichweite von Burgwedel befindet. Auch in einem Auswärtsspiel sollen jetzt Erfolge gelingen und das wird Artjom Antonevitch und seinen Mitspielern nur durch vermehrten Einsatz glücken. In den bisherigen Spielen bei Eintracht Hildesheim (27:28) und am vergangenen Wochenende gegen HG Hamburg-Barmbek zeigten die HHB-Spieler sowohl schwache als auch starke Phasen. Immerhin konnte Hamburg mit einer 22:23-Niederlage auf die Heimreise geschickt werden. Ein ganz entscheidender Sieg, denn jetzt kann HHB darauf aufbauen.
Im Hinspiel deklassierten Steffen Dunekacke und Co den SCM II nach Strich und Faden und sorgten für einen grandiosen 28:15-Sieg. So eine Leistung zu wiederholen wäre aber nicht realistisch und die Magdeburger werden am Samstag um 19 Uhr mit einer ganz anderen Mannschaft auflaufen. Deshalb müssen die Burgwedeler von der ersten Minute an hellwach sein und die taktischen Vorgaben ihres Trainerduos umsetzen. Hat die Mannschaft die Power, die für den Abstiegskampf nötig ist, dann wird sie mit viel Einsatz und Kampf in das Spiel gehen. Diese Voraussetzung ist entscheidend, um in Magdeburg bestehen zu können. Mit der nächsten Begegnung, dem Derby bei HSV Hannover steht gleich am 1. Februar das nächste wichtige Spiel auf dem Programm und ein doppelter Punktgewinn in Magdeburg könnte enormen Rückenwind für das Nachbarschaftsduell bringen.
In den nächsten Partien der 3. Liga will die TSV Burgdorf II nach dem glücklichen und hart erkämpften 30:30-Unentschieden beim SC Magdeburg II weitere Pluspunkte unter Dach und Fach bringen. Die Partie am Samstag um 20 Uhr gegen TuS Vinnhorst wird eine große Herausforderung sein. Immerhin hat der Aufsteiger aus der Oberliga in der laufenden Saison bisher viele Spiele überzeugend abgeliefert und steht als Verfolger des Spitzenduos Dessau-Rosslauer HV und HC Empor Rostock auf einem der nächsten Plätze. Das soll die Burgdorfer aber genauso wenig stören, wie die 26:28-Hinspielniederlage. Trainer Heidmar Felixson hat schon im Hinspiel die richtige Taktik gefunden und die Youngster der TSV machten ein gutes Spiel. In der Halle der Gudrun-Pausewang-Schule soll die Revanche geschafft werden. Wenn die starken Rückraumspieler David Sauß, der ehemalige Burgdorfer Hendrik Pollex und Tim Otto gut abgeschirmt werden und die Gäste um Trainer Nei Cruz Portela früh gestört werden, dann könnten sich Fehler einschleichen, von denen wiederum die Burgdorfer profitieren können. Die junge Burgdorfer Riege wird alles versuchen, um Vinnhorst zwei weitere Minuspunkte zu bescheren. Die TSV-Fans könnten mit ihrer Unterstützung dazu einen wichtigen Beitrag leisten.