Projektförderung noch abrufbar

IKK finanziert Selbsthilfegruppen

Region (r/gg). Selbsthilfegruppen aus der Region können bei der IKK classic Fördergelder für Projekte beantragen, wenn diese noch in diesem Jahr durchgeführt werden. „Diese Projekte können auch digitale Angebote sein“, betont Regionalgeschäftsführer Markus Schrader. „Wegen der jetzt wieder aktuellen Kontaktbeschränkungen sind persönliche Treffen nicht möglich. Das Internet bietet aber eine gute Plattform für Selbsthilfegruppen und -organisationen, um den direkten Informations- und Erfahrungsaustausch von Betroffenen und Angehörigen weiterhin zu ermöglichen.“
Durch die Corona-Pandemie waren in diesem Jahr gemeinsame Selbsthilfeaktivitäten vor Ort kaum möglich. Die IKK classic kann auch deshalb noch Mittel für 2020 zur Verfügung stellen, weil geplante Vorhaben von Selbsthilfegruppen abgesagt oder auf das nächste Jahr verschoben wurden. Für viele Betroffene ist der persönliche Kontakt mit Menschen mit gleichen gesundheitlichen Einschränkungen aber sehr wichtig, um mit den Auswirkungen der eigenen Erkrankung gut umgehen zu können. „Eine ganze Reihe von Gruppen hat kreative Ideen entwickelt, damit der Kontakt unter den Mitgliedern nicht abbricht, Damit die Realisierung dieser guten Ideen nicht am Geld scheitert, bietet die IKK classic ihre finanzielle Unterstützung an“, sagt Markus Schrader.
Die IKK classic fördert in Niedersachsen individuelle Projekte der Selbsthilfe, beispielsweise krankheitsbezogene Seminare und Vorträge, Informationsmaterialien oder spezielle Austauschformate. Diese Angebote können allesamt auch online durchgeführt werden. Weil die finanzielle Unterstützung projektbezogen stattfindet, kann eine Selbsthilfegruppe auch mehrere Förderanträge im Jahr stellen. Weitere Informationen und Antragsformulare finden Interessierte online unter www.ikk-classic.de/selbsthilfe im Menuepunkt „Selbsthilfeförderung in Niedersachsen“.