Zweites „Mona Lisa“-Gastspiel macht Lehrte stolz …

Bei ihrem bereits zweiten Gastspiel in der Lehrter Markuskirche, vereint das Klassik-Pop-Sextett „Mona Lisa“ am Sonntag mit seinen leidenschaftlichen Streicherarrangements, gepaart mit kristallklarem Gesang und modernen Rhythmen, spielerisch Klassik und Moderne. (Foto: Walter Klinger)

… die Lehrter haben im dichten Kozertangebot aber die Qual der Wahl

LEHRTE (r/kl). Es macht schon stolz, was die Kulturstadt Lehrte zum Beginn der festlicheren Jahreszeit an Konzertangeboten bietet. Das allerschönstes Beispiel (für Ohren wie Augen) ist am Sonntag, 16. Oktober, das um 17.00 Uhr beginnende schon zweite Konzertgastspiel des virtuos-feurigen ungarischen Klassik-Pop-Frauensextetts „Mona Lisa“ in der Markuskirche am Distelborn. Die Musikfreunden haben an diesem Sonntag aber die Qual der Wahl: Zeitgleich gibt der Lehrter Männerchor sein im Wechsel mit der Sopranistin Alexandra Dieck gestaltetes Jahreskonzert in der Matthäuskirche.
Die musikalischen und terminlichen Konkurrenten sind sich dabei nicht einmal gram: Der Männerchor hat bei einem der vom MARKTSPIEGEL präsentierten Konzertgastspiele schon einmal den Startenor René Kollo begleitet, auch von anderen Musikprominenten wie „Very Best of Black Gospel“ waren mehrfach Lehrter Chöre eingeladen. Allerdings wächst die Sehnsucht nach einem Veranstaltungsmanagement für Lehrte, das allen Veranstaltern hilft, Konkurrenztermine zu vermeiden.
Dank des hohen Niveaus sind bei den beiden Konzerten am Sonntag aber dennoch mehrere hundert BesucherInnen zu erwarten. Wenn die Zeitkonkurrenz aber ein Gutes hat, dann dass es im Vorverkauf (beim MARKTSPIEGEL in Burgdorf, Marktstraße 16 noch heute, in unserer Geschäftsstelle in Lehrte, Zuckerpassage 4, Ticket-Hotline 05132/5 06 48 30, bis einschließlich Freitag für jeweils 27 Euro) und an der Abendkasse ab 16.30 Uhr (dann für 30 Euro) sicher noch Karten gibt für das begeisternde Pop-Klassik-Sextett.
Während ihres Studiums an der weltberühmten Franz Liszt Academemy of Music in Budapest trafen drei junge Sopranistinnen auf drei hochtalentierte junge Geigerinnen und verliehen ihrer musikalischen Leidenschaft schon bald einen Namen: Sie gründeten das Klassik-Pop-Sextett „Mona Lisa“. Eine Formation, die mit ihrem Auftreten und ihrer Musikalität das Publikum seit dem verzaubert.
Jede der Musikerinnen hatte bis dahin bereits auf zahlreichen Bühnen und in vielfältigsten Projekten brilliert sowie stimmliche Präsenz und instrumentale Gestaltungskraft bewiesen. Seit ihrem Bestehen ist ihnen der Wille gemeinsam die Grenzen zwischen Unterhaltungsmusik und Klassik aufzubrechen, um etwas Neues zu schaffen. Die Unverkennbarkeit des Ensembles „Mona Lisa“ ist es, populäre Musikstücke so zu arrangieren, dass die kraftvollen und zarten Elemente von Klassik und Pop miteinander zu einem neuen Gesamtkunstwerk verschmelzen.
Durch sechs völlig unterschiedliche Künstlerpersönlichkeiten entstehen neue, spannende Klangwelten. Hier treffen große Klassiker wie Mozarts „Kleine Nachtmusik“, Beethovens 5te, Liszts „Ungarische Rhapsodie“, das weitbekannte „Ave Maria“ von Franz Schubert, oder Rossinis „Wilhelm Tell“ auf moderne Kompositionen bekannter Musicalhits aus „Cats“, „Phantom der Oper“ oder „Hair“. Das „Hotel California“ der „Eagles“ darf bei dem zweistündigen Konzert von „Mona Lisa“ ebenso wenig fehlen, wie der Welthit „Time to Say Goodbye“ oder Celine Dions „My heart will go on“ aus dem Film „Titanic“.
Die Resonanz auf die ersten Konzerte (2004) war so überwältigend, dass kurz darauf zahlreiche Tourneen durch die Metropolen Europas und den USA, bis nach Südafrika, Australien und in den asiatischen Ländern und in Lehrte – folgten.