Zweiter THW-Helfer aus Lehrte ist auf Haiti im Einsatz

Nach dem verheerenden Erdbeben leben immer noch über 1 Millionen Menschen in Haiti in Notunterkünften. (Foto: THW)

Erdbebenopfer werden mit frischem Trinkwasser versorgt

LEHRTE/PORT-AU-PRINCE (r/kl). Nachdem bereits im Juli diesen Jahres ein ehrenamtlicher Helfer vom Technischen Hilfswerk (THW) Lehrte für vier Wochen im Auslandseinsatz in Haiti war, startete aktuell Adrian Fairbairn als zweiter Helfer vom THW Lehrte in das Einsatzgebiet nach Port-au-Prince. Seine Rückkehr nach Lehrte ist für den Heiligen Abend, 24, Dezember, geplant.
Das verheerende Erdbeben in Haiti mit einer Stärke von 7,0 am 12. Januar dieses Jahres ist nun mittlerweile schon fast ein Jahr her. Aber noch immer leben noch mehr als eine Million Menschen des Inselstaates in Notlagern.
Bereits kurz nach dem Erdbeben trafen die Kräfte von der Schnell-Einsatz-Einheit Wasser Ausland (SEEWA) vom Technischen Hilfswerk aus Deutschland ein, um die Versorgung der Bevölkerung mit frischem Trinkwasser sicherzustellen.
Mittlerweile gehen die Aufgaben des THW in Haiti auch über die Aufbereitung von Trinkwasser hinaus. Um die Gefahr für die Bewohner der Notlager durch Sturmschäden und Überschwemmungen des Hurrikans Tomas zu verringern, wurden dem THW bereits zehn Notlager zugeteilt. Hier sollen die THW-Helfer die Schäden und einzelne Bedarfe aufnehmen und schnell Hilfsmaßnahmen einleiten.
Darüber hinaus laufen auch die Maßnahmen der internationalen Hilfsorganisationen zur Eindämmung der Cholera-Epidemie in Haiti weiter. Präventiv desinfizieren Einsatzkräfte des THW die sanitären Einrichtungen von 34 Flüchtlingslagern in Port-au-Prince.
Seit dem 15. Januar ist die Bundesanstalt THW durchgehend in Haiti im Einsatz, um den Menschen durch die Aufbereitung von Trinkwasser, die Koordination von Hilfe, den Bau von Notlagern und Hygienemaßnahmen bei der Bewältigung der Erdbebenkatastrophe zur Seite zu stehen.