Zuversicht bei Schulbau

Erweiterung des Gymnasiums

LEHRTE (gg). Wo und wie das Gymnasium zukünftig erweitert wird, scheint nach der jüngsten Schulausschuss-Sitzung klarer zu werden. Nach den Erörterungen um die Bebauung des Schützenplatzes gibt es seitens der Politik Unterstützung von der von Bürgermeister Frank Prüße vorgelegten Variante an der Friedrichstraße, wonach am jetzigen Standort der Sekundarstufe eins, mit Sanierung des denkmalgeschützten Schulgebäudes, gebaut werden soll. Zum Abriss käme dann die jetzige Turnhalle und das sogenannte Müllerhaus. Die Stadtverwaltung teilt mit: „Auf Grundlage dieser Entscheidung ist von einem zu beauftragenden Fachplanungsbüro eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung durchzuführen, um das für die Baumaßnahme wirtschaftlichste Vergabeverfahren zu ermitteln.“ Es geht insgesamt um eine Investitionssumme von grob geschätzt 48 Millionen Euro. Auf Marktspiegel-Nachfrage äußert sich Silke Brandes, Leiterin des Gymnasiums positiv. Wahrgenommen habe sie einen parteiübergreifenden Konsens, der Zuversicht aufkommen lasse. Nachvollziehbar sei die in dieser Variante überschaubare Bauzeit, auch wenn es fünf oder sechs Jahre werden würden. Dass die Räume an der Burgdorfer Straße mit dem Kurt-Hirschfeld-Forum dann frei würden, sei kein Problem, da sich sicherlich eine gute Nachnutzung finden ließe.