Zuckerverzehr ist begrenzbar

Tabea Lampe thematisierte den Zuckerkonsum beim SoVD-Nachmittag in Immensen. (Foto: Brunhild Osterwald)

SoVD-Vortrag: Ernährungsberaterin erklärt Gefahren

IMMENSEN (r/gg). Informative Vorträge bietet der SoVD-Ortsverein regelmäßig. Nun begrüßte die Ortsvereinsvorsitzende Brunhild Osterwald die staatlich geprüfte Diätassistentin und Ernährungsberaterin Tabea Lampe von der Händlerkette Cramer (Edeka) zum Vortrag zum Thema "Zucker - Droge, Lebensmittel, Genussfaktor oder Seelentröster?".
Mit Honig, Ahornsirup, Kokosblütenzucker, oder weißer Zucker aus Rüben - die Vielfalt ist groß. Klar ist, dass der Zuckerverbrauch schon mit der Industrialisierung kräftig stieg.
Tabea Lampe zeigte an Hand einer Tabelle auf, wie die Zuckerarten heißen können. Hinweise liefern die Bezeichnungen mit  "-ose-Endungen" wie Glucose, Maltose oder Fructose. Auch Süßmolkenpulver, Milchzucker oder Malzextrakt sind den Zuckern zuzuordnen. Die Refe-rentin empfahl, beim Einkauf von abgepackten Produkten auf versteckte Zuckerzusätze zu achten. Die WHO empfehle 30 bis 60 Gramm Zucker pro Tag.
Zum Abschluss des umfassenden Vortrages verteilte Tabea Lampe zur Freude aller Teilnehmer einen von ihr erstellten Diabetes-Einkaufsratgeber mit Rezepten und eine faltbare Karte für die Geldbörse mit den E-Nummern und ihrer Bedeutung und Verwendung.