Zu wenig Busse für Schüler

Bernward Schlossarek will nachsteuern

Region (r/gg). "14 zusätzliche Fahrten sind bis jetzt von regiobus zur Entzerrung des Schülertransports eingerichtet worden", so die Meldung von Bernward Schlossarek, CDU-Fraktionsvorsitzender in der Regionsversammlung. Das sei zwar gut, reiche aber nicht aus. Hier müsse nochmal deutlich und zeitnah nachgesteuert werden. "Ich erwarte von der Regionsverwaltung, dass sie ihrer Verantwortung gerecht wird und die Probleme im Schülertransport schnell, unbürokratisch und kreativ löst. Denn es macht wenig Sinn, wenn in den Schulen unter großen Anstrengungen die Hygienekonzepte umgesetzt werden, aber dann sowohl in den Wartebereichen der Bushaltestellen als auch während der Fahrten im Schülerverkehr die Schüler sich anstecken", sagt Bernward Schlossarek, der den Schülerverkehr als "Achillesverse des aktuellen Schulkonzeptes“ beschreibt. Handlungsbedarf gebe es beispielsweise noch in der Gemeinde Uetze, wo es bisher keine zusätzlichen Fahrten für den Schülerverkehr gebe. „Seit Monaten weisen die Verantwortlichen der Schulen in Uetze auf die Probleme hin und bis heute ist noch keine Lösung in Sicht. Das ist vor allem deshalb so schwer nachzuvollziehen, wenn man weiß, dass die Fahrten in diesem äußeren Bereich der Region besonders lange dauern. Diese langen Busfahrten sind hochproblematisch“, so Bernward Schlossarek. Neben ausreichenden Busfahrten für den Schülerverkehr müssten weitere Maßnahmen folgen. Bernward Schlüssarek kritisiert "das starre Festhalten am Präsenzunterricht". Die Forderungen von vielen Lehrern und Eltern, dass Wechselunterricht wieder stattfinden soll, sei durchaus begründet, zumal die Lüftung der Unterrichtsräume damit erleichtert werde.