Zeremonie geändert

Straffes Programm am Volkstrauertag

LEHRTE (r/gg). Die Stadtverwaltung lädt Bürger zur Teilnahme an den Gedenk-Zeremonien am Volkstrauertag ein. Es wird im Vergleich zu den Vorjahren Neuerungen geben, die einen strafferen und attraktiveren Ablauf ermöglichen. Zum Hintergrund: Bereits im Frühjahr haben sich Aktive aus den örtlichen Vereine, Verbänden und Kirchengemeinden zu einem Gespräch getroffen. Ziel sollte es sein, den Volkstrauertag als Tag des Gedenkens, der Trauer und der kritischen Reflexion in Lehrte auch zukünftig feierlich zu begehen und die öffentliche Wahrnehmung hierfür zu schärfen und zu steigern. In der Folge haben mehrere Treffen stattgefunden. Folgende Änderungen gibt es im Vergleich zum Vorjahr: Der ökumenische Gottesdienst in der Matthäuskirche am Markt beginnt eine Stunde später, folglich um 10.30 Uhr. Direkt im Anschluss an den Gottesdienst wird es keinen Redner geben, der persönliche Worte zum Volkstrauertag spricht. Stattdessen werden Jugendliche während des Gottesdienstes Texte verlesen. Im Rahmen der Kranzniederlegung am Ehrenmal spricht Bürgermeister Frank Prüße die Totenehrung gemeinsam mit Jugendlichen und einer Vertreterin des Sozialverbandes. Nach der Feierstunde am Ehrenmal werden alle Gäste eingeladen, im Vorraum der Kirche die Ausstellung "Schwerer Bombenangriff auf Lehrte im Jahr 1944" zu besichtigen, die von Schülern des Leistungskurses Geschichte des Gymnasium erstellt worden ist. Die an der Vorbereitung des Volkstrauertages beteiligten Vereine, Verbände und Kirchengemeinden laden zudem alle Gäste im Anschluss an die Kranzniederlegung zu einem kostenlosen Imbiss und gemeinsamen Austausch ein.