Wohnhaus in Hämelerwald wird nach Brand abgerissen

Das in Hämelerwald zur Verfügung gestellte Abrisshaus ermöglichte der Feuerwehr, es zu verqualmen und so realitätsnahe Bedingungen für ihre Übung zu schaffen. (Foto: Ffw HäWa/Toni Glückert)

Hauseigentümer ermöglichte realistische Feuerwehrübung

LEHRTE/HÄMELERWALD (r/kl). Am Ende eines mehrwöchigen Übungsblockes „Brandbekämpfung“ stand am vergangenen Montag die große Abschlussübung auf dem Dienstplan der Ortswehr Hämelerwald. Als besonderes „Highlight“ konnte diesmal von den Einsatzkräften, in einen Haus geübt werden, das in 14 Tagen abgerissen wird. Dies ermöglichte es, das Haus real zu verqualmen und so realitätsnahe Bedingungen zu simulieren.
Als Lage wurde hier angenommen, dass Nachbarn einen Feuerschein hinter der Tür sehen und sofort über die Nummer 112 einen Notruf absetzen.
Ortsbrandmeister Heinz-Georg Montag war mit dem Ablauf des anschließenden Einsatzes sehr zufrieden: Bereits nach wenigen Minuten betrat der erste Trupp unter schwerem Atemschutz das Brandobjekt und suchte den vermissten Hauseigentümer. Da dieser zeitnah gefunden werden konnte, hätte er voraussichtlich überlebt.
Feuerwehrsprecher Toni Glückert appelliert an dieser Stelle an Hauseigentümer, die ebenfalls einen Abriss planen, ihre Objekte der Feuerwehr zum Üben zur Verfügung zu stellen.
Besonders durch solche realitätsnahen Übungen könne der gute Ausbildungsstand der Feuerwehren noch weiter gesteigert und zusätzlich etwas für die Sicherheit der Feuerwehrmitglieder getan werden. Hier könnten sie nämlich unter kontrollierten Bedingungen den Ernstfall üben.