"Wilder Müll ist inakzeptabel"

Helga Laube-Hoffmann will Alternativen

Lehrte (gg). "Es ist ein enthemmtes Abkippen von Müll. Das darf es an der aha-Wertstoffinsel an der Südstraße nicht mehr geben. Die Anwohner wollen das nicht mehr." Vehement trug SPD-Ratsfrau Helga Laube Hoffmann in der jüngsten Ratssitzung ihr Mühen um Verbesserung der Situation vor, obwohl der entsprechende Antrag von ihrer Fraktion in Absprache mit der CDU-Piraten-Fraktion in den Fachausschuss verwiesen war und dort eingehend beraten werden soll. "Aber eine Lösung soll schnell her", so der Hinweis von Helga Laube-Hoffmann. Da der wüste Zustand schon seit vier Jahren ein Ärgernis ist, sei den Bürgern nicht mehr zu erklären, warum sich nichts ändert. "Es stinkt den Anwohnern, wenn in ihrer unmittelbaren Wohnumgebung Müll herumliegt. Die Bewohner aus Lehrte Süd und West wollen diesen Zustand nicht mehr hinnehmen", betonte die Ratsfrau. Mehr noch: "Es befällt die Anlieger allmählich ein Gefühl der Hilflosigkeit, denn immer wieder war diese Wertstoffinsel im Fokus der Öffentlichkeit, und nichts ist passiert, was eine Besserung gebracht hätte. Zudem stellt sich ein Rattenbefall ein."
Seitens der CDU-Fraktion bestätigte Hans-Joachim Deneke-Jöhrens den Handlungsbedarf. Einfach wäre es, dem kommunalen Entsorger aha den Auftrag zu geben, die Wertstoffinsel abzubauen, doch dann würde das wilde Müllabkippen ringsum noch schlimmer werden, so seine Vermutung. Er gab zu, dass die CDU-Fraktion in den vorherigen Sitzungen des Umweltausschusses das Thema nicht genug beachtet habe und versprach umgehende Beratung.