Wert der Nahrungsmittel erkennen

Familie Hattendorf erklärt Produktionsaufwand

Immensen (gg). "Jürn´s Hof" der Familie Hattendorf an der Lüneburger Straße 1 ist für Immensen prägend, so der Eindruck von Anika Lilienthal, FDP-Kandidatin für die Wahl der Regionsversammlung, bei ihrem Besuch des Hofladens. Gerne sucht sie das Gespräch mit den Landwirten, fühlt sich verbunden und möchte sich politisch engagieren, um bessere Rahmenbedingungen zu schaffen. Sie sagt: „Ohne die landwirtschaftliche Produktion wie diese sterben die Dörfer aus.“ Neben Philipp Hattendorf und seinem Vater Jörg Hattendorf macht auch Landwirt Jürgen Buchholz die Situation deutlich: „Wir wünschen uns mehr Verständnis der Zugezogenen. Das fängt schon beim Maschinen-Einsatz an. Wenn wir mit den Gerätschaften auf der Straße unterwegs sind, geht es nur um die Verkehrsbehinderung.“ Was alles erforderlich ist, wie viel gearbeitet wird, bis die Nahrungsmittel auf dem Tisch liegen, sei wohl kaum noch im Bewusstsein, so der Eindruck der Landwirte. Und natürlich sei es für jedes Dorf eine große Veränderung, wenn Neubaugebiete dazukommen. Dabei gehe es nicht nur darum dass Boden zubetoniert wird, es gebe „eine Form der Verstädterung“. Philipp Hattendorf sagt: „Wenn wir für die Produktion der Nahrungsmittel etwas bauen wollen, moderne Ställe oder Anlagen, dann ist der Genehmigungsprozess immens. Das alles ist neben der normalen täglichen Arbeit zu leisten. Argwohn der Anlieger ist nicht angebracht.“
Der Hofladen hat täglich geöffnet: hattendorf-im.de.