"Wenn Wohnen zum Albtraum wird"

DGB und ver.di informieren am 23. März, Bürgermeister Klaus Sidortschuk gibt Auskunft

LEHRTE-SEHNDE (r/gg). Der Themenabend unter dem Titel „Wohnungspolitik: Wenn Wohnen zum Albtraum wird“ findet am Samstag, 23. März, um 10 Uhr im SVL-Vereinsheim, Mielestraße 7, statt. „Wohnungen fehlen, Mieten steigen. Dies ist auch in Lehrte, Sehnde und Burgdorf spürbar“, sagt der DGB-Vorsitzende im hiesigen Ortsverein Reinhard Nold.
Wohnungspolitik sei ein wichtiges Aktionsfeld auch für Gewerkschaften, denn sie bestimme auch die Chance auf Arbeitsplatz nahes Wohnen. Die Alternative, das Pendeln zum Arbeitsplatz, bringe Belastungen. "Die von den Gewerkschaften erkämpften Tarifabschlüsse bringen den Arbeitnehmern mitunter deutlich höhere Löhne. Aber die Beschäftigten haben wenig davon, wenn ein Großteil der Lohnsteigerung von der Miete aufgefressen wird", so die Mitteilung der Gewerkschaft.
Was sind die Ursachen dieser Misere am Wohnungsmarkt? Welche Maßnahmen helfen gegen steigende Mieten und den Mangel an bezahlbarem Wohnraum? Welche Rolle können öffentliche Wohnungsunternehmen spielen? Wie ist die Wohnungspolitik der Bundesregierung zu beurteilen?
Auf diese und viele weitere Fragen wird Patrick Schreiner, der im Bereich der ver.di-Bundesverwaltung tätig ist, in seinem Vortrag eingehen. Auch steht der Aufsichtsratsvorsitzende der Lehrter Wohnungsbau GmbH, Bürgermeister Klaus Sidortschuk, für Fragen zur Verfügung.
Interessierte sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.