Wasserverband verlegt neue Rohre

In Sievershausen verlegt der Wasserverband Peine neue Leitungen. (Foto: Symbolbild/Wasserverband)

Maßnahme in Sievershausen beginnt nach Ostern und dauert voraussichtlich bis Ende Juni

Sievershausen (r/fh). Der Wasserverband Peine verlegt in Sievershausen 485 Meter neue Trinkwasserleitungen. Betroffen sind der Schmiedeweg und die Lessingstraße. Die Arbeiten sollen in der Woche nach Ostern beginnen und Ende Juni abgeschlossen sein. Der Verband investiert rund 270.000 Euro in diese Infrastrukturmaßnahme. In welcher der beiden Straße die Arbeiten beginnen, stehe noch nicht fest. Das werde die beauftragte Fachfirma Feickert aber zeitnah entscheiden.
Da die Arbeiten in sogenannter offener Bauweise mit Straßenaufbruch erfolgen müssen, ist laut dem Wasserverband mit Verkehrsbeeinträchtigungen zu rechnen. Auch die Zufahrt zu den Grundstücken könne kurzzeitig eingeschränkt werden. In diesem Fall informiere die Fachfirma die Betroffenen aber rechtzeitig vorab. „Die erfahrene Fachfirma wird die Beeinträchtigungen für die Anlieger so gering wie möglich halten“, betont Karsten Behrens, Bauleiter des Wasserverbands Peine.
Die Trinkwasserver­sorgung bleibt auch während der Bauphase über das bestehende Netz gesichert. Erst wenn die neuen Leitungen die strengen Dichtheits- und Hygieneprüfungen bestanden haben, gehen sie in Betrieb. Zudem werden 52 Hausanschlüsse an die neuen Leitungsverläufe angepasst. Im Zuge dieser Umstellung kommt es zu kurzzeitigen Versorgungsunterbrechungen, die rechtzeitig angekündigt werden.
Die Maßnahme ist Teil der kontinuierlichen Infrastrukturpflege des Wasserverbands Peine. Dabei wird anhand von Leitungsalter, Rohrzustand und etwaigen Schadensfällen die Sanierungswürdigkeit festlegt. Die Erneuerung in Sievershausen habe höchste Priorität: Denn die Leitungen in den beiden genannten Straßen stammen aus den 1950er Jahren und im Laufe der Jahrzehnte haben natürliche Ablagerungen, sogenannte Inkrustationen, den Rohrdurchmesser im Innern deutlich verkleinert. Das führe zu Druckeinschränkungen und der Möglichkeit von Trübungen.
Nun werden die Leitungen durch neue Kunststoffrohre mit einem Durchmesser von ungefähr zehn Zentimetern ersetzt. „Mit dieser Investition, die Teil unseres Wirtschaftsplans 2021 ist, sichern wir die Qualitätsversorgung der Anwohner über viele Jahrzehnte. Es ist eine nachhaltig greifende Investition, von der auch nachfolgende Generationen noch profitieren werden“, betont Behrens.