Was ihr wollt: Arpker feierten den Jahreswechsel gemeinsam …

Boden- und dekoratives originelles Handfeuerwerk waren „in“, zwar noch einige Böller zu hören, aber Riesenraketen zeigten sich ziemlich „out“ bei den feiernden Gruppen der Arpker Jugend. (Foto: Walter Klinger)

Bedürfnisse (und Feuerwerksarten) der Generationen ergänzten sich

LEHRTE/ARPKE. Wohl nirgendwo bunter und origineller als am Arpker Dorfteich präsentierte sich im Bereich Lehrte das Feuerwerk in der Silvesternacht. Gut 400 EinwohnerInnen, mit dem neuen Ortsbürgermeister Klaus Schulz und seinem Stellvertreter Carsten Milde an der Spitze, feierten hier gemeinsam die Stunde des Jahreswechsels.
Wegen des Regens am Nachmittag waren dieses Mal weniger Ältere zu dem schon traditionellen gemeinsamen Jahresbeginn auf die „Festmeile“ zwischen Kreuzkirche und Feuerwehrhaus gekommen. So dominierten klar die Arpker Jugend und die – oft gleich mit Getränke- und Bodenfeuerwerk-Rationen in Bollerwagen – an das Teichufer gekommenen jungen Familien.
Wieder waren lange Wunderkerzen und Feuerspritztöpfe am Boden die Attraktionen für die Jüngeren. Gemeinsam beklatschte aufwändige „Raketenbatterien“ waren dagegen eindeutig Sache der erwachsenen Männer. Erneut erfreute das gute Miteinander der verschiedenen Arten, sich zum Kirchengeläut ein frohes neues Jahr zu wünschen: Die Riesenböller mit der jetzt von der EU erlaubten Ladung bis 500 Gramm Explosivstoff wurden ausnahmslos außerhalb der Menschenmassen gezündet, Raketen und kleinere Böllerbatterien hatten ihren Platz an der Ahrbeke-Kreuzung, vor Kirche, Kiosk und am hinteren Teichufer waren die kleinen und großen Wunderkerzen zu sehen, rund um das Gasthaus Braul prosteten sich die „gesetzteren“ Semester mit Sekt zu.
Ein Dorffest für alle also – die ArpkerInnen sind erneut stolz, ein solches als allererste im neuen Jahr gebührend gefeiert zu haben.