Was glaubt eigentlich der neue Bürgermeister in Lehrte?

Spricht am Sonntag von der Matthäuskanzel über den Glauben der Politiker: Lehrtes neuer Bürgermeister Klaus Sidortschuk. (Foto: Stadt Lehrte)

Stellvertretend für die Politik morgen auf der Matthäuskanzel

LEHRTE (r/kl). Am Sonntag, 4. März, wird ab 18.00 Uhr der neue Bürgermeister der Stadt Lehrte, Klaus Sidortschuk, auf der Kanzel der Matthäuskirche am Markt stehen. Das Thema seiner Kanzelrede lautet recht provokativ: „Was glauben (eigentlich) die Politiker?“
Klaus Sidortschuk wird sich in seiner Rede unter anderem mit der biblisch-alttestamentlichen Vorstellung vom „guten Herrscher“ (dargelegt im Regentenspiegel des 101. Psalms) und dem, was davon heute noch Gültigkeit hat, auseinander setzen.
Musikalisch wird der Gottesdienst von Kantorin Birgit Queißner und dem „Projekt Männerchor“ gestaltet, die liturgische Begleitung übernimmt Pastorin Beate Gärtner, und für die freundliche Bewirtung im Anschluss an den Gottesdienst sorgt der Vorstand der Matthäus-Stiftung.
Klaus Sidortschuk wurde 1963 in Celle geboren, wuchs in Celle-Hustedt auf und besuchte dort die Grundschule. 1984 legte er die Allgemeine Hochschulreife am Hermann-Billung-Gymnasium in Celle ab und leistete anschließend (1984-1985) seinen Wehrdienst bei der Panzer-Lehr-Brigade 9 in Munster.
Von 1985 bis 1988 absolvierte er den Vorbereitungsdienst für den gehobenen allgemeinen Verwaltungsdienst beim Landkreis Celle und das Fachhochschulstudium an der Fachhochschule für Recht und Verwaltung in Hannover mit dem Abschluss Diplom-Verwaltungswirt (FH).
Von 1988 bis 1991 arbeitete er beim Ordnungsamt der Stadt Lehrte mit den Schwerpunkten Untere Verkehrsbehörde und Straßenrecht.
Von 1992 bis 2011 war er im Niedersächsisches Kultusministerium in den Bereichen Personal, Kabinetts- und Landtagsangelegenheiten, Ministerbüro, Berufliche Bildung, Staatskirchenrecht, Privatschulrecht und Verwaltungsangelegenheiten tätig.
Seit 1. November 2011 ist er Bürgermeister der Stadt Lehrte.
Klaus Sidortschuk ist evangelisch getauft und konfirmiert. In seiner Jugend arbeitete er aktiv in einer Jugendgruppe der Cyriacus-Kirchengemeinde Groß-Hehlen mit und war dort unter anderem Jugendgruppenleiter und Helfer bei Konfirmandenfreizeiten.
Zu einer Kanzelrede in der Matthäuskirche erklärte er sich sofort bereit. Auf die Frage nach der Motivation antwortete er: „Mich reizt das Spannungsfeld zwischen dem, was ich sonst mache, und dem, in einer Kirche zu sprechen“.