Warnschild auf Westtangente realisierbar?

Irreführende Verkehrsführung, ständige Unfallgefahr

LEHRTE (gg). Möglicherweise bewirkt ein Unfall, der sich am 3. Oktober auf der Westtangente ereignete, eine Änderungen der Straßenbeschilderung. Es geht um die Fahrtrichtung B443. Wer von der A2 kommt, erkennt derzeit nicht deutlich genug, dass
nur ein Fahrstreifen, nicht zusätzlich der linke Fahrstreifen, zu befahren ist. In genau diesem Irrtum befand sich ein 46-Jähriger aus Braunlage, der mit seinem Citroen auf der Westtangente unterwegs war. Ihm kam ein 18-jähriger Lehrter mit seinem Audi entgegen. Es kam zum Frontalzusammenstoß der Fahrzeuge. Dabei wurden zwei Insassen des Citroen im Alter von 80 und 81 Jahren, sowie der 18-jährige und sein 17-jähriger Beifahrer leicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Zum Unfallgeschehen meldete sich ein Marktspiegel-Leser. Seiner Meinung nach kann ein Unfall dieser Art an der Stelle täglich vorkommen. „Auch uns sind dort schon mehrfach Fahrzeuge auf unserer Fahrspur begegnet, wobei es stets auswärtige ortsunkundige Fahrer waren“, so die Zuschrift des Lehrters. Er empfiehlt ein stark reflektierendes Verkehrsschild mit der Aufschrift „Achtung Gegenverkehr“, denn der vorhandene durchgezogene Mittelstreifen auf der Fahrbahn reiche nicht.
Für das Aufstellen eines Warnschildes wäre die hiesige Verkehrsbehörde zuständig. Die Lehrter Stadtverwaltung müsste sich an die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr wenden. „Mit der Anordnung eines Verkehrszeichens – wie gefordert – würde sich vorab die Verkehrsunfallkommission befassen (Region, Landesbehörde, Polizei-Direktion)“, schreibt die Pressestelle der Region auf Marktspiegel-Anfrage. Die Pressestelle der Lehrter Stadtverwaltung schreibt: „Ich schlage vor, dass der Fachdienst Straßen und Verkehr den Hinweis dorthin weiterleitet. Nach einer Entscheidung durch die Landesbehörde kann die Stadt Lehrte gegebenenfalls ein Straßenschild anordnen.“