Votum für neues Baugebiet

Pläne für Fläche nördlich der Arpker Straße

IMMENSEN (gg). Einstimmig votierte der Rat in der jüngsten Sitzung für die Bebauung der Fläche zwischen Arpker Straße und „Im Wüsten Feld“. Nach entsprechendem Plädoyer von SPD-Rats- und Ortsratmitglied Michael Clement soll eine Chance genutzt werden. Norma Wildhagen, Vorsitzende der SPD-Immensen, dankte Michael Clement im Anschluss für seine überzeugende Ansprache an die Ratsmitglieder und freute sich über die richtige Entscheidung. Das seit Mitte 2017 laufendes Verfahren zur Schaffung eines Wohnbaugebietes sei nun einen entschiedenen Schritt weiter gekommen.
Ein neuer Spielplatz soll gebaut werden, der fußläufig von der Nordseite des Baugebiets erreichbar sein soll und so einen erheblichen Mehrwert für Immensen darstelle. Durch die Gestaltung und die Erhaltung vorhandener Bäume werde „eine harmonische Einbettung in das Ortsbild und eine attraktive Ansicht des Ortsrandes sichergestellt“, so die Mitteilung von Björn Bähre, Sprecher der SPD-Immensen.
Das Baugebiet soll durch die Firma Helma Wohnungsbau GmbH städtebaulich entwickelt werden. Der Bebauungsplan ist aber noch nicht beschlossen. Die Grundstücke sollen in Verbindung mit einer Bauträgerleistung an Endkunden verkauft werden.
Die Helma GmbH hat die 1,8 Hektar große Fläche bereits aus Privatbesitz mit landwirtschaftlicher Nutzung gekauft. Seitens der Stadtverwaltung werden in Zusammenhang mit dem städtebaulichen Vertrag keine Kosten übernommen. Straße und Fußwege mit Beleuchtung, Versickerungsmulden zur Straßenentwässerung, Abwasserkanalisation, ein Kinderspielplatz, eine Grünanlage als Abgrenzung zur angrenzenden Feldfläche, Leerrohre (auch für Glasfaserkabel), Versorgung mit Energie, Trinkwasser und Telekommunikation und weiteres obliegt der Helma GmbH.
Insgesamt sollen zwei sozialgebundene Wohnungen im geplanten Mehrfamilienhaus entstehen - so die Information aus der Drucksache der Stadtverwaltung.