Versorgung mit Trinkwasser

Ausbau der Leitungen im Ortsnetz

Arpke (r/gg). Am Montag, 22. März, beginnen Arbeiten zur Erneuerung von 1.090 Meter Trinkwasser-Leitung. Der Wasserverband Peine setzt damit die Modernisierung des Netzes in Arpke fort. „Bis Ende Juli werden in fünf Straßenzügen die alten Rohre durch neue Kunststoffleitungen ersetzt“, kündigt Karsten Behrens, zuständiger Bauleiter des Wasserverbands Peine, an. Der Verband investiert rund 450.000 Euro.
In den Straßenzügen Sievershausener Straße, Alte Dorfstraße, Pastorengang, Im Winkel und An der Kirche werden Leitungen aus den 50er Jahren durch neue, rund zehn Zentimeter durchmessende Kunststoffrohre ersetzt. Die beauftragte Fachfirma mtb Erd- und Straßenbau wird in der Sievershausener Straße mit den Arbeiten beginnen.
Diese Maßnahme ist Teil der kontinuierlichen Infrastrukturpflege des Wasserverbands Peine, die ein eigenes Prioritätenprogramm steuert. In diesem Programm wird anhand von Leitungsalter, Rohrzustand und etwaigen Schadensfällen die Sanierungswürdigkeit festgelegt. Diese Maßnahme in Arpke hat die höchste Priorität. Denn aufgrund des Leitungsalters haben natürliche Ablagerungen, sogenannte Inkrustationen, den Rohrdurchmesser im Innern deutlich verkleinert. Das führt zu Druckeinschränkungen und der Möglichkeit von Trübungen. „Mit dieser Investition, die Teil unseres Wirtschaftsplans 2021 ist, sichern wir die Qualitätsversorgung der Anwohner über viele Jahrzehnte. Es ist eine nachhaltig greifende Investition, von der auch nachfolgende Generationen noch profitieren werden“, fasst Karsten Behrens zusammen. Bereits 2018 und 2019/2020 wurden rund 1.215 Meter des Trinkwasserortsnetzes in der Ortschaft Arpke erneuert.
Mit leichten Einschränkungen für den Verkehr sei zu rechnen, so die Bauleitung, da die Arbeiten in sogenannter offener Bauweise mit entsprechendem Straßenaufbruch erfolgen werden. Kurzfristig eingeschränkte Zufahrtsregelungen zu Grundstücken könnten nicht ausgeschlossen werden. In solchem Fall informiere die Fachfirma die Anlieger aber rechtzeitig vorab, das habe sich bewährt, so Karsten Behrens. Die Trinkwasserversorgung bleibt auch während der Bauphase über das bestehende Netz gesichert. Erst wenn die neuen Leitungen die strengen Dichtheits- und Hygieneprüfungen bestehen, gehen sie in Betrieb. Zudem werden 35 Hausanschlüsse an die neuen Leitungsverläufe angepasst. Im Zuge dieser Umstellung kommt es zu kurzzeitigen Versorgungsunterbrechungen.