Unterstützung für den Alltag

Anja Hemker, Ortsbürgermeister Armin Hapke, Rita Lerch, Angelika Schroth-Dankert, Ortsbürgermeister Michael Clement, Beate Lange, Ortsbürgermeister Klaus Schulz; es fehlt Hans Jürgen Dankert. (Foto: Privat)

Projekt-Team hilft älteren Nachbarn

Immensen-Sievershausen-Arpke (r/gg). Wer nur zeitweise Hilfe benötigt, keine familiäre Hilfe in Anspruch nehmen kann, soll Unterstützung aus der Dorfgemeinschaft bekommen, so die Idee des Projekt-Teams Nachbarschaftshilfe. Angelika Schroth-Dankert, Hans-Jürgen Dankert, Anja Hemker, Beate Lange und Rita Lerch möchten Kräfte bündeln und Netzwerke aufbauen. Ziel sei es, so ihre Mitteilung, Ehrenamtliche für Hilfsdienste zu vermitteln. Bereits vor der Corona-Zeit habe den Team-Mitgliedern das Thema unter den Nägeln gebrannt. Mit den Corona-Bestimmungen sei die dringende Notwendigkeit eines derartigen Netzwerkes "an die Oberfläche gespült worden".
Durch die Unterstützung der „Generationenhilfe Dollbergen“ und  des Vereins „Gemeinsam für Immensen“ sei es jetzt gelungen, Info-Anschreiben und Fragebögen zu erstellen. Sie sollen noch innerhalb der nächsten beiden Wochen an jeden Haushalt der drei Orte verteilt werden. Die hoffentlich zahlreichen Rückläufe können in den Verwaltungsnebenstellen der Ortschaften sowie im Dorfladen Immensen abgegeben werden.
„Wir begrüßen die Initiative des Projektteams Nachbarschaftshilfe sehr und haben es deshalb ohne zu zögern unterstützt, da es ein aktiver Beitrag zur Stärkung der Dorfgemeinschaften ist“ so Ortsbürgermeister Michael Clement, der auch Vorsitzender des Vereins Gemeinsam für Immensen ist.
Auch Sievershausens Ortsbürgermeister Armin Hapke und Arpkes Ortsbürgermeister Klaus Schulz freuen sich über die Initiative, die aus dem Lehrter Projekt "Dorfregion Lebensort ISA" entstanden ist. Sie teilen mit: „Es ist schön und unterstützenswert, dass das Projektteam Nachbarschaftshilfe mit der Fragebogenaktion so konkret in die Vernetzung der Dorfregion Immensen-Sievershausen-Arpke einsteigt.“ Die Ortsbürgermeister bitten die Anwohner, sich an der Umfrage zu beteiligen. „Wichtig ist, dass wir alle Altersgruppen in unseren Dörfern erreichen. So kann jeder dazu beitragen, dass die Dorfregion noch lebenswerter wird“, schreibt Armin Hapke.