Training im Ruderverein

Auflagen der Stadtverwaltung erfüllt

SEHNDE (r/gg). Im "Ruderverein für das große Freie (RGF)" wird der Betrieb wieder aufgenommen. Silke Kardinal, Pressebeauftragte des Vereins, schreibt dazu: "Nachdem bereits vorletzte Woche in der Landeshauptstadt Hannover wieder mit dem Rudern begonnen wurde, hat auch die Stadt Sehnde Stellung bezogen. In einer Mitteilung des Bürgermeisters Olaf Kruse vom 30. April heißt es, dass auch in Sehnde nunmehr der Transport des Bootes aus und in die Bootshalle zum Zwecke der Ausübung des Sports auf öffentlichen Gewässern erlaubt wird." Da die RGF-Ruderer Vorbereitungen zur Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln bereits geschaffen hatten, wurde der Ruderbetrieb bereits am 4. Mai wieder aufgenommen. Silke Kardinal schreibt dazu: "Es sind viele Auflagen zu erfüllen. So wird Rudern in diesem Jahr nur nach vorheriger Anmeldung für ein jeweiliges Zeitfenster ermöglicht. Außerdem nur im Einer oder im Zweier mit einer stabilen Rudergemeinschaft mit einer haushaltsfremden Person." Das bei den meisten so beliebte Rudern in Mannschaftsbooten bleibe weiterhin untersagt, außer es handelt sich um ein Mannschaftsboot mit einer Haushaltsgemeinschaft. Da der Ruderverein in der Familienstadt Sehnde viele Familien habe, die gemeinsam dem Hobby rudern nachgehen, und werde man in den kommenden Wochen auch Familienbooten begegnen - so der RGF-Hinweis.
Der Bootswart hat rund 30 Einer startklar vorbereitet, und es stehen sechs Zweier zur Verfügung. Den verbleibenden Bootspark hat der Vorstand zur Nutzung gesperrt, so dass auch jeweils nur der vordere Teil der Hallen betreten werden muss. Außerdem gelten ansonsten für den Ruderbetrieb auch die allgemeinen Standards, so dass beispielsweise auch der Steg nur von zwei Personen gleichzeitig unter Wahrung der Abstände betreten werden darf. Die vom Verein im Rahmen ihres Bootshallenbaus durchzuführenden Eigenarbeiten dürfen nun offiziell, unter Einhaltung der aktuellen Bestimmungen, durchgeführt werden.