Tilmann Kuban stellt sich vor

Wahlkampfvorbereitung in der CDU (von links): Heike Koehler, Marcel Haak, Tilman Kuban, Hans-Joachim Deneke-Jöhrens und Karen Elfers. (Foto: CDU Lehrte)

Vorbereitung der Bundestagswahl bei der CDU

Lehrte (r/gg). Als erster CDU-Stadtverband in der Region Hannover hatte der Stadtverband Lehrte zur Mitgliederversammlung zur Wahl der Delegierten für die Bewerberaufstellung für den Wahlkreis Hannover-Land II geladen. Damit verbunden war auch die Vorstellung des Bundesvorsitzenden der Jungen Union Tilmann Kuban als Bewerber um die Bundestagskandidatur.
Er überzeugte mit seiner Aussage, mit Mut in die Zukunft zu schauen und nicht den Angstmachern das Feld zu überlassen, so die Mitteilung des CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Hans-Joachim Deneke-Jöhrens.
Tilmann Kuban strebe das Mandat an, um die erforderliche Stärkung des Innovations- und Forschungsstandortes Deutschland, die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts sowohl zwischen Alt und Jung, Stadt und Land und in Europa voranzutreiben. Ferner sei ihm die Zukunftsfähigkeit der Verwaltung, vor dem Hintergrund der absehbaren altersbedingen Personalabgänge, mit dem unabdingbaren Ausbau der Digitalisierung ein wichtiges Anliegen; ebenso der Ausbau des Bildungsstandorts Deutschland. Generell müsse sich der Staat effizient und schnell für die zukünftigen Herausforderungen aufstellen - so sein Bestreben.
Im Rahmen der Diskussion ergänzte Hans-Joachim Deneke-Jöhrens, dass die Politik die Verwaltung nicht mit zusätzlichen Aufgaben belasten, sondern auch wieder mehr auf das eigenverantwortliche Handeln setzen sollte.
Mit Bernward Schlossarek, CDU-Fraktionsvorsitzender in der Regionsversammlung, bestand Einvernehmen über das gut funktionierende Gesundheitssystem. Die medizinische Grund- und Regelversorgung müsse flächendeckend gesichert sein. Der Erhalt des Lehrter Krankenhauses bleibe wichtig.
Die Veränderung der Arbeitswelt durch künstliche Intelligenz und die daraus erwachsenen politischen Handlungserfordernisse, unter anderem durch die Förderung produktionsnaher Start Up-Unternehmen, wurde ebenfalls thematisiert.
Bezüglich Integration und Migration sollen Erwartungen an die Zuwanderer formuliert werden, insbesondere bezogen auf die Sprache und die kulturellen Werte basierend auf der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Die CDU-Mitglieder forderten eine offene Debattenkultur, um den extremistischen Demagogen nicht das Feld zu überlassen.
Nach den erfolgten Wahlen der Delegierten und ihrer Stellvertreter schloss der Stadtverbandsvorsitzender die Versammlung und sicherte dem CDU-Kandidaten für das Bundestagsmandat im Wahlkreis Hannover Land II die gewohnt tatkräftige Unterstützung der Lehrter CDU im Wahlkampf zu.