Theaterspielzeit im Forum beginnt mit einem "Volltreffer"

In "10 Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen" glänzt der Spitzenschauspieler Uwe Ochsenknecht in einer weiteren Paraderolle, dieses Mal als Auftragskiller, der selbst ein Opfer ist. (Foto: Kulturamt Lehrte)

Uwe Ochsenknecht und die Rockjazz-Formation "The Toxic Truth"

LEHRTE (r/kl). Die Urlaubssaison endet und die Theatersaison beginnt - auch die neue Spielzeit im Kurt-Hirschfeld-Forum in Lehrte. Das Kulturamt Lehrte hofft, dass schon das Auftaktstück im Abo-Theater-Programm ein Volltreffer beim Publikum ist, zumal mit Uwe Ochsenknecht ein sehr bekannter und überaus beliebter Schauspieler auf der Bühne steht. "Und das schönste" für Lehrtes neue Kulturreferentin Julienne Franke ist, dass es auf Grund des späten Ferienendes dafür auch noch Karten im freien Verkauf gibt . . .
"10 Tipps, das Morden zu beenden und mit dem Abwasch zu beginnen" bringen am Dienstag, 11. September, ab 19.30 Uhr Uwe Ochsenknecht und die Rockjazz-Formation "The Toxic Truth" nach dem Roman von Hallgrimur Helgason auf die Lehrter Theaterbühne.
Helgasons virtuoser Anti-Kriegsroman erzählt die Geschichte des kroatischen Auftragkillers Tomislav Boksic, genannt Toxic, der von New York nach Island fliehen muss. Und davon, was der Krieg aus Menschen macht in dieser schaurig-schönen Welt.
Neben Uwe Ochsenknecht wirken Christoph Dangelmaier (Bass), James Geier (Gitarre), Florian Brütsch (Schlagzeug), Klaus Webel (Keyboard) und H.P. Ockert (Trompete) mit.
Karten zum Preis von 17 bis 25 Euro sind noch an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Die Abendkasse öffnnet ab 18.30 Uhr.
Ein "Volltreffer" mit sehr starkem Publikumsinteresse ist bereits die
Ausstellung "Fotografien norddeutscher Bahnhöfe 1972 - 2004" in der Städtischen Galerie Lehrte, die am Sonntag, 9. September, von 14.00 bis 18.00 Uhr endet. Der Künstler Eckard Schrader führt dann ab 15.00 Uhr persönlich durch die Ausstellung und steht anschließend für Fragen und Gespräche zur Verfügung.
Die Ausstellung, in der Eckard Schrader ausschließlich analog aufgenommene schwarz/weiß-Fotografien zeigt, ist noch am Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Sonntag jeweils von 14.00 bis 18.00 Uhr in den Räumen der Galerie, Alte Schlosserei im Einkaufszentrum "Zuckerfabrik" Lehrte geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Eckard Schrader wurde 1945 in Hannover geboren, wo er auch lebt. Er fotografiert seit 46 Jahren. Im Raum Hannover wurde er durch seine Ausstellungen im Historischen Museum am Hohen Ufer (1973, 1985 und 2004) und im Stadtarchiv Hannover (2000, 2006) bekannt.
Vor allem mit seinem 1985 erschienenen Bildband „Der Große Garten zu Herrenhausen“ hat sich Eckard Schrader einen Namen als Foto-Künstler gemacht.
Außerdem sind von ihm, der berufenes Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Photographie (PGPh) ist, die Foto-Bildbände „Eindrücke von hannoverschen Vorortbahnhöfen“ (1973), „Von Laves bis heute 1814 – 1988“ (1988), „Photographien an der Leine – Hannovers blaue Diagonale“ (2000) und „Welfisches Hannover – Steinerne Zeugen im Sucher“ (2004) erschienen.