Terrier aus Untergrund befreit

Tierrettung am Schutthaufen in der Nähe der Ramhorster Straße: Nach dreistündigem Einsatz von Feuerwehr und THW nahm die Besitzerin den Foxterrier glücklich in die Arme. (Foto: Freiwillige Feuerwehr Lehrte)

Feuerwehr und THW drei Stunden im Einsatz

RÖDDENSEN (r/gg). Am Sonntagabend ist die Feuerwehr aus Steinwedel sowie die Tierrettung der Feuerwehr Röddensen um kurz nach 20 Uhr auf ein Gelände in der Nähe der Ramhorster Straße zur Rettung eines Hundes gerufen worden. Die Besitzerin des Hundes war am späten Nachmittag mit zwei weiteren Hunden spazieren gegangen, als der Hund namens Bärchen, ein junger Foxterrier, plötzlich hinter etwas hinterher jagdte und in einem Loch eines mehrere Meter hohen und breiten Geröllhaufen verschwand. Nachdem die Besitzerin zunächst über einen längeren Zeitraum vergeblich versucht hatte, ihren Hund aus dem Geröllhaufen heraus zu bekommen, rief sie die Feuerwehr zu Hilfe. Die eingetroffen Einsatzkräfte versuchten zunächst, den Hund in dem Haufen ausfindig zu machen. Mit Unterstützung der Hundebesitzerin, sie schaffte es den Hund zum Bellen zu bringen, und
einer Wärmebildkamera gelang es ihnen, die ungefähre Lage des Hundes zu lokalisieren. Bei dem anschließenden Versuch, sich zu dem Hund durchzugraben, wurden die Arbeiten durch massive Betonblöcke erheblich behindert, und diese führten letztendlich auch dazu, dass
der Versuch abgebrochen werden musste. Erst den nachgeforderten Einsatzkräften des THW gelang es mit speziellen Gerät die Betonblöcke zu zerstören und einen etwa zwei Meter tiefen Tunnel in den Geröllhaufen zu graben. Gemeinsam mit der Besitzerin gelang es, den Hund
gegen 23 Uhr aus seiner misslichen Lage zu befreien. Die vorsorglich aus Ronnenberg angeforderte THW-Spezialeinheit "Ortung" brauchte daraufhin nicht mehr eingesetzt werden. Bärchen konnte schließlich wohlbehalten und unverletzt von seiner glücklich Besitzerin in die Arme geschlossen werden - so der Bericht von Feuerwehrsprecher Christian Urban.
Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Steinwedel und Röddensen mit drei Fahrzeugen und 21 Einsatzkräften, der stellvertretende Stadtbrandmeister sowie der Stadtbrandmeister, der
Feuerwehrpressesprecher, das THW-Lehrte mit drei Fahrzeugen und 14 Einsatzkräften und das THW-Ronnenberg.