Tausende Kubikmeter Boden bewegt

Der kleine Graben soll im neuen Baugebiet symbolisch in Szene gesetzt werden. (Foto: Stadt Sehnde)

Vorbereitung des Baugebiets Retmar West

Rethmar (gg). Zum Fortschritt des geplanten Baugebiets Rethmar-West informiert die Stadtverwaltung. Demnach ist die Erschließung im ersten Bauabschnitt weitestgehend abgeschlossen. Sichtbarstes Zeichen ist natürlich der neue Straßenkreisel mit seinen beachtlichen Ausmaßen von 40 Meter im Durchmesser. Für den Anschluss an die B65 wurden 2.000 Quadratmeter Fläche mit Asphalt versiegelt. Baustraßen im Verlauf der Donauallee, „Am Sortenamt“ und ein Teil der Straße „Vorwerksgarten“ mit einer Fläche von insgesamt 11.500 Quadratmeter sind bereits versiegelt worden. Der neue Lärmschutzwall an der B65 mitsamt dem neuen Regenwasser-Rückhaltebecken und der Aufweitung der Donau soll später noch begrünt werden. Jetzt ist die Oberfläche erst einmal sozusagen umgekrempelt worden: 8.000 Qubikmeter Boden sind mit schwerem Geräte verschoben worden. Für die Abwasserentsorgung der späteren Eigenheimbewohner wurden insgesamt 1,6 Kilometer Schmutz- und Regenwasser-Kanal eingebaut und die Hausanschlüsse einschließlich der Anschlussschächte für die Baugrundstücke geschaffen. 1,4 Kilometer Trinkwasserleitung sowie rund 600 Meter Löschwasserleitung wurden verlegt. Parallel dazu wurde auch bereits die Glasfaserversorgung vom künftigen Anbieter mit in das neue Wohngebiet gelegt. Die Investitionskosten für diese Arbeiten insgesamt beziffert die Stadtverwaltung mit 3,8 Millionen Euro. In dem ersten Bauabschnitt wurde 37 Grundstücke zum Verkauf angeboten. Der Endausbau für den ersten Bauabschnitt ist für das Jahr 2022 vorgesehen. Im Süden wird gegenwärtig die Straße „Gänsekamp“ und deren Anschluss an das Gebiet „Rethmar Süd“ durch einen Erschließungsträger gebaut. Hier können 25 Einfamilienhäuser und zwei Mehrfamilienhäuser entstehen.
Die nächsten Schritte für das Baugebiet sind klar: Die am ersten Teil der Straße „Zur Riede“ gelegenen Grundstücke werden im Februar vermarktet. Gleichzeitig erfolgt die Herstellung des zweiten Teils der Straße „Vorwerksgarten“ in Zusammenarbeit mit einem privaten Anbieter für 15 Baugrundstücke in Nachbarschaft zum Amalienhof. Im dann folgenden Abschnitt wird die Erschließung des zweiten Teils der Straße „Zur Riede“ ab 2023 erfolgen. Die Vermarktung dieses Teils wird dann in den Jahren 2023/24 erfolgen. Neben einem größeren Grundstück für den Geschosswohnungsbau mit zwei Geschossen werden dann noch einmal 15 Baugrundstücke verkauft. Involviert sind die Digwa Baugesellschaft mbH und die Amalienhof Rethmar GmbH.