Szenario mit verletzten Personen

Einsatzkräfte trainieren den Ernstfall

AHLTEN (r/gg). Am Montagabend wurde die freiwillige Feuerwehr zu einem Zimmerbrand an der Pfarrstraße gerufen - schnell stellte sich heraus, dass es sich um eine Übung
unter jedoch realistischen Bedingungen handelt. Vor Ort eingetroffen nahm die gemeldete Lage jedoch eine Wende. Das Szenario: "Durch einen missglückten Umgang mit Indoor-Feuerwerkskörpern kam es zum Brand mit schweren Folgen. Mehrere Personen
wurden hierbei verletzt." Nach einer ersten Erkundung wurde wurde in diesem Übungsfall sofort mit der Suche der vermissten Personen begonnen. Hierfür wurden drei Trupps unter
schwerem Atemschutz von mehreren Seiten in das Gebäude geschickt. Parallel wurde durch die Einsatzleitung die Brandbekämpfung, von innen und von außen, initiiert. Die Feuerwehren Röddensen und Kolshorn, siebter Zug der Stadtfeuerwehr, unterstützten hierbei am Einsatzort. Durch den direkten Funkkontakt zur Leitstelle wurden parallel weitere
Rettungswagen nachalarmiert.
Das Gebäude stellte die Einsatzkräfte vor eine besondere Herausforderung: verwinkelte Gänge, starker Rauch, und es war zunächst unklar, ob nicht auch zusätzlich im Obergeschoss weitere Personen durch die starke Verrauchung gefährdet werden. Im Übungsszenario mussten die Einsatzkräfte eine schwangere Frau mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung, eine weitere umherirrende Person im Schockzustand, eine schwer
verletzte Person in einer komplizierten Lage auf einer steilen Treppe und eine bewusstlose Frau mit schweren Verbrennungen retten, was die eingesetzten Trupps auch gelang. Um 20.15 Uhr war Übungsende.
Im Einsatz waren die Feuerwehren Ahlten, Röddensen und Kolshorn mit insgesamt sechs Fahrzeugen und rund 45 Einsatzkräften.