Stilles Gedenken in Aligse

Ortsbürgermeister Frank Seger (links) und Detlef Oppermann, Schützengesellschaft Aligse. (Foto: Martin Schiweck)

Kranzniederlegung an der Trauersäule

Aligse (r/gg). Einen kleinen feierlichen Akt anlässlich des Volkstrauertags vollzogen Ortsbürgermeister Frank Seger und Detlef Oppermann von der Schützengesellschaft Aligse. Beide legten als sichtbares Zeichen des Gedenkens, stellvertretend für alle Aligser, einen Kranz an der markanten Trauersäule des Ehrenmals nieder. Es war ein stilles Gedenken an einem ruhigen Herbsttag. Angesichts der Corona-Kontaktbeschränkungen gab es weder Publikum noch Posaunenklänge. "Die Corona-Pandemie in unserer Zeit darf den Volkstrauertag künftig nicht sterben lassen", so Ortsbürgermeister Frank Seger. "An seinem Sinn hat sich nichts geändert. Denn Krieg, Terror, Gewalt, Flucht und Vertreibung sind leider Gottes bis heute nicht gebannt." Von der Hoffnung auf Völkerverständigung und bessere Zeiten schien an diesem warmen Herbsttag auch die Sonne zu sprechen, denn sie tauchte Aligses Gedenkstätte samt der alten Feldkanone in ein mildes, versöhnliches Licht.