Städtische Kitas geöffnet

Eingeschränkter Betrieb ab 22. Juni

LEHRTE (r/gg). Nach Vorgabe aus dem Kultusministerium muss der Kita-Betrieb am 22. Juni wieder aufgenommen werden. Es wird von der Notbetreuung auf einen eingeschränkten Betrieb umgestellt. Dieser sieht unter gewissen Voraussetzungen ein Betreuungsangebot für alle Kinder vor, die in der jeweiligen Kita einen Betreuungsplatz haben. Die Kinder können wieder ausschließlich in ihren gewohnten Gruppen betreut werden - ohne das sogenannte "offene pädagogische Konzept", bei dem sich Kinder unterschiedlicher Gruppen treffen.
Der generelle Anspruch auf einen Betreuungsplatz jedoch weiterhin ausgesetzt. Kinder, die bereits während der Notbetreuung betreut wurden, werden auch weiterhin betreut, gegebenenfalls jedoch mit eingeschränkten Betreuungszeiten. Sollten Eltern für ihr Kind diesen Betreuungsplatz inzwischen nicht mehr benötigen, werden diese gebeten, den Verzicht gegenüber der Kita-Leitung zu erklären. Ein solcher Verzicht würde die Situation in den Kindertagesstätten enorm entlasten. Dies bedeutet jedoch selbstverständlich nicht den generellen Verlust des Betreuungsplatzes im Regelbetrieb. Für die Kinder, die unter den bisherigen Gegebenheiten nicht betreut werden konnten, wird es in jeder Einrichtung ein an die räumliche, organisatorische und personelle Situation angepasstes Angebot geben. Hierbei kann es sich beispielsweise um eine Betreuung im wöchentlichen Wechsel, im täglichen Wechsel oder stundenweise handeln. Durch die Vorgaben des „Niedersächsischen Rahmen-Hygieneplans Corona Kindertagesbetreuung“ wird es in den einzelnen Einrichtungen unterschiedliche Lösungen geben müssen, um diesen umsetzen zu können. So ist beispielsweise die Einhaltung von Abstandsregelungen mit einer hohen Anzahl von Kindern nur schwerlich möglich.
Bereits in der Einrichtung tätige Auszubildende oder Hauswirtschaftskräfte, denen die zeitweise Betreuung zugetraut wird und die Aufsichtspflicht übertragen werden kann, können im Bedarfsfall die Gruppenleitung unterstützen. Sollte eine Betreuung auch so nicht sichergestellt werden können, kann es zu kurzfristigen Schließungen von Gruppen kommen.
Kita-Gebühren (Krippe, Essensgelder, Sonderdienste) werden im eingeschränkten Betrieb weiterhin nur erhoben, sofern das Kind eine Betreuung tatsächlich in Anspruch genommen hat. Die Eltern erhalten im nachfolgenden Monat eine Beitragsfestsetzung für den vergangenen Monat. Zu viel gezahlte Beiträge werden erstattet.
Sollten Eltern Fragen zu der individuellen Ausgestaltung des Angebotes ihrer Kindertageseinrichtung haben, steht die städtische Kita-Verwaltung telefonisch unter der Rufnummer 05132 862 82 13 oder per E-Mail kita-verwaltung@lehrte.de zur Verfügung.