Spenden der Arpker kommen an

Voll gepackt rollt die Hilfsgüter-Ladung von Arpke nach Weißrussland. (Foto: Almuth Müller)

LKW rollt mit Hilfsgütern nach Weißrussland

ARPKE (r/gg). Am vorigen Samstag wurde auf dem DIA-Gelände in Arpke ein LKW von Almuth Müller und  sechs Helfern mit Hilfsgütern für Menschen in Weißrussland beladen. „Bereits am Freitagmorgen wurde ich vom Brummen des Motors geweckt“, berichtet Almuth Müller. Sie freut sich über die große Spendenbereitschaft der Menschen in Arpke und Umgebung - jetzt schon in der dritten Auflage. Das Verladen kann allerdings immer erst beginnen, wenn die Papiere da sind. Die meisten Dokumente kamen per Express und lagen Freitagmittag im Briefkasten. Andere, die dann vom Fahrer abgestempelt und unterschrieben werden müssen, kamen per E-Mail erst am Freitagabend.
Mit den Worten: "Ich habe Gott um trockenes Wetter gebeten, und ich weiß jetzt auch nicht, was er sich bei diesem Regen denkt. Sicher ist, er wird uns beim Beladen beistehen, damit kein Unfall passiert und er wird Viktor, den LKW-Fahrer, auf der langen Tour nach Belarus behüten“, begrüßte Almuth Müller „ihre Crew“, bestehend aus fünf Männern und einer Frau. Nachdem die Helfer die nötigen Infos für das Beladen bekommen und jedem ein Platz und eine Aufgabe zugeteilt war, hatte es bereits aufgehört zu regnen.
Drei Stunden später schon rollte der LKW, gefüllt mit 1.499 Bananenkartons vom Hof Richtung nach Weißrussland. Außerdem waren Säcke mit Decken, Kinderwagen, Schaukelpferde, Roller, Nähmaschinen, Bügelgeräte, Stühle, Dreiräder und vieles mehr verladen worden. Der Bestimmungsort ist Novopolozk im Norden des Landes. Dort wartet man seit Wochen sehnsüchtig auf die Hilfe aus Deutschland. In Arpke geht das Sammelzelt auf dem DIA-Gelände jetzt in den Winterschlaf und öffnet im April 2020 wieder seine Pforten. Es geht also weiter mit der humanitären Hilfe für Osteuropa. Wer mehr Informationen über den Verein haben möchte, kann sich auf der website „Humanitaere-hilfe-osteurope.de“ informieren.