Soziale Projekte an Grundschulen

Vom Projekt "I can do" überzeugt sind (von links): Ulrike Heine (Aueschule), Laura Frenzel, Gerrit Janssen, Klaus Sidortschuk und die Schulleitung der Albert-Schweitzer-Schule mit Schülern des zweiten Jahrgangs und Sozialpädagoge Sebastian Schimmack (rechts). (Foto: Gabriele Gosewisch)

Helma-Hausbau unterstützt Prävention

LEHRTE (gg). „Der Einsatz für Kinder und Familien liegt uns am Herzen“, sagt der Vorstandsvorsitzende der Helma Eigenheimbau AG Gerrit Janssen. Mit 25.000 Euro unterstützt das Unternehmen die Fortführung von Projekten des Vereins „I can do“. Begleitend zum Unterricht wird Lehrern Unterstützung geboten, in dem Sozial- und Sonderpädagogen mit den Kindern Sport- und Spielstunden gestalten, in denen mittels pädagogisch angelegter Sportspiele die Gemeinschaft gestärkt und damit Konfliktpotenzial abgebaut wird. „Für Kinder aus schwierigem Umfeld ist dies ein Gewinn“, sagt Beate Forgber, Schulleiterin der Albert-Schweitzer-Schule an der Schlesischen Straße. Bei der Spendenübergabe dankte Bürgermeister Klaus Sidortschuk ausdrücklich, freut sich über die Fortsetzung. „Es funktioniert mit wenigen Regeln“, so seine Beobachtung auch an der Aueschule und an der Grundschule An der Masch. „Seit 2015 unterstützt die Firma Helma die Präventionsarbeit in Lehrte“, so sein Hinweis auf die zweckgerichtete Unterstützung für Bildung und Soziales. Kombiniert gibt es zudem den Betrieb der Müttercafés, an der Albert-Schweitzer-Schule und an der Grundschuel An der Masch, in denen insbesondere die Integration von Eltern ausländischer Herkunft angestrebt wird. Olaf Zajonc, Vorsitzender des Vereins „I can Do“, sieht gerade in der langfristigen finanziellen Förderung eine Chance. Er sagt: „Die Verhaltensänderung bei Kindern ist ein komplexes Thema. Gewalt ist eine langfristige Baustelle. Es freut uns, dass unsere Arbeit von den Lehrern als hilfreich gewertet wird.“ Impulse für den Schulalltag zu setzen, sei das Ziel. Aufgestellte Regeln sollen von den Schülern nicht als Belastung, sondern als Schutzfunktion wahrgenommen werden. Olaf Zajonc erklärt: „Sanktionen bei Fehlverhalten bleiben, treten aber in den Hintergrund.“ Laura Frenzel, Beratungslehrerin an der Albert-Schweitzer-Schule, ergänzt: „Wenn positives Sozialverhalten bestärkt wird, entwickelt sich die richtige Dynamik in der Klasse.“