SoVD-Jahresschluss wie auch Jahresbeginn im Zeichen der Weihnacht . . .

Musste sich ganz schön was anhören, weil seine Tätigkeit nebst jugendlichen Helfern und Schlittenfahrzeug heute nicht mehr den gesetzlichen Bestimmungen entspricht. Statt Strafe verteilte Knecht Ruprecht beim SoVD Immensen dann aber doch Geschenke. Auch am 15. Januar stehen bei offiziell noch anhaltender Weihnachtszeit besinnliche Themen im Mittelpunkt. (Foto: SoVD Immensen)

. . . Sozialverband Immensen nutzt die ganze Länge der offiziellen Festzeit

LEHRTE/IMMENSEN (r/kl). Brunhild Osterwald, Vorsitzende des Ortsverbandes Immensen im Sozialverband Deutschland (SoVD) überraschte am Ende der vorweihnachtlichen Jahresschlussfeier "ihre" Mitglieder damit, dass am Mittwoch, 15. Januar, auch der erste SoVD-Informationsnachmittag dieses Jahres ab 15.00 Uhr im Landgasthof "Scheuers Hof" ebenfalls wieder von weihnachtlichen Themen bestimmt sein wird - auf Grund der anhaltenden Weihnachtszeit, die in diesem Jahr offiziell tatsächlich noch neun Tage in den Februar hineinreicht!
Im Hinblick auf das erwartete winterliche Wetter wird darum gebeten, die bekannten Mitfahrgelegenheiten anzunehmen und sich dafür rechtzeitig telefonisch anzumelden. Ganz so stimmungsvoll, wie die letzte Informationsveranstaltung im Jahr 2013 im weihnachtlich geschmückten Saal mit festlich gedeckter Tafel im Altenzentrum Immensen wird es beim neuerlichen Treffen aber wohl nicht werden. Aber auch am 15. Januar stehen wichtige Verbandsinformationen und die Ehrung der Geburtstagskinder mit im Mittelpunkt.
Mit dem Weihnachtsglöckchen von Richard Krenzlin hatte zum Jahresabschluss Almut Osterwald die zahlreich erschienenen Mitglieder und Gäste auf die Festzeit eingestimmt und begleitete sie später beim gemeinsamen Singen am Klavier.
Die Vorsitzende Brunhild Osterwald begrüßte die Teilnehmer mit dem Gedicht „Am Tag vor Weihnachten“ von Bruno Horst Bull. Die Grußworte von Pastor Martin von Brück zum Thema Advent las Heinrich Osterwald.
Anschließend genossen die Besucher Kaffee, Torte und weihnachtliches Gebäck und klönten ausgiebig mit den Tischnachbarn. Rasch eroberte sich das jüngste Mitglied mit seinem Cellovortrag die Herzen der Anwesenden und freute sich über den langen Beifall. Ein feines Lächeln zeichnete die Gesichter der Zuhörenden, als sie „der Geschichte vom kleinen Schutzengel“ lauschten.
Und dann! Was war das? Feines Glockengeläut erklang! Da! Knecht Ruprecht und sein kleiner Helfer zogen auf einem Schlitten einen prall gefüllten Sack in den Saal. Die Spannung stieg ob der zu erwartenden Geschenke. Knecht Ruprecht aber wurde zunächst am Verteilen der Gaben gehindert.
Er musste sich erst die Klageanschrift des Rechtsanwaltes Fritz Weiß-Bescheid anhören: Der Schlitten fahre ohne Licht und Nummernschild, habe auch keinen TÜV und keine ASU usw. usw. . . . Auch das Jugendamt müsse wegen der Beschäftigung Minderjähriger mit ihm sprechen.
Die Liste der Vergehen war lang, schloss jedoch mit dem Hinweis von der Anklage werde abgesehen, wenn die Feiernden im Saal reich beschenkt würden. Ja – und das geschah dann zur Freude aller auch sogleich.
Gegen Ende der schönen Stunden wurde traditionell wieder ein Körbchen herumgereicht, um Geld für die Clinic-Clowns-Hannover zu sammeln, die mit ihren Zaubereien und Späßen schwer kranke Kinder beim Aufenthalt im Krankenhaus aufmuntern. Mehr als 120 Euro ergab die Zählung. Danke an jeden einzelnen Spender.