Sonderregelung am Neubaugebiet?

Dirk Holsten (links) und Timo Bönig, SPD-Ahlten, setzen sich für eine Tempo-Reduzierung am Neubaugebiet ein. (Foto: Privat)

SPD und CDU im Ortsrat wollen Tempo 50

Ahlten (r/gg). Sowohl die SPD- als auch die CDU-Fraktion im Ortsrat beschäftigen sich mit der Forderung nach Tempo-Reduzierung am Neubaugebiet an der Hannoverschen Straße, insbesondere zwischen der Ahornallee und dem Grevenweg in Höhe der Einmündung der Straße „Vor dem Alten Kampe“. "Dort stellt die Stadtverwaltung ein Verkehrsstatistikgerät auf, um die tatsächlich gefahrenen Geschwindigkeiten und das Verkehrsaufkommen festzustellen", informiert Ortsbürgermeisterin Heike Koehler im Gespräch mit dem Marktspiegel. Spätestens mit der Eröffnung des Kindergartens in dem Neubaugebiet sei die Situation nicht mehr hinnehmbar, so ihr Hinweis. Die von allen Beteiligten in Ahlten favorisierte Lösung, das Verrücken des Ortsschildes vor die Ahornallee, verhindere laut Feststellung des städtischen Fachdienstes die Straßenverkehrsordnung. Ein Ortsschild dürfe erst dort aufgestellt werden, wo die geschlossene Bebauung für den ortseinwärts fahrenden Verkehr erkennbar beginnt. Dies sei auf der Hannoverschen Straße erst in Höhe des Grevenweges der Fall, so die Mitteilung der Ortsbürgermeisterin nach Informationen der Stadtverwaltung.
Seitens der SPD-Fraktion wolle man dies weiter hinterfragen, so der Hinweis von Timo Bönig. In Höhe der Zufahrt zum Neubaugebiet Hannoversche Straße Nord-Ost, Vor dem Alten Kampe, ist derzeit Tempo 100 erlaubt. Dies sei ein erhebliches Gefahrenpotenzial.