"So macht das Gärtnern Spaß"

Unter Anleitung von Bettina Seeber pflanzten Kinder die Gemüse-Setzlinge. (Foto: Günter Friedrich)

Verein Lebendiges Ahlten realisiert Generationenprojekt

AHLTEN (r/gg). Viele Aktionen des Vereins Lebendiges Ahlten sind der Beschränkung der Bürgerrechte zum Opfer gefallen. "Aber ganz ist das Vereinsleben nicht zum Erliegen gekommen", berichtet Günter Friedrich. So mussten wegen der Trockenheit in den letzten Wochen verstärkt die nun blühenden Bäume auf der Streuobstwiese gewässert werden.
Im Garten der Heimatstube sind sieben Hochbeete entstanden, um Kindern die Möglichkeit zu geben, diese nach eigenen Wünschen zu bepflanzen. Auf das Generationenprojekt, wie sie es nennt, ist die Vorsitzende Christine Ahrens besonders stolz. Dank einer finanziellen Unterstützung der Ahltener Firma Keding und einer namhaften Spende der Schlemmschen Familienstiftung konnte das Vorhaben, natürlich auch mit Eigenleistungen der Mitglieder, so umgesetzt werden, wie es geplant und in der Jahreshauptversammlung vorgestellt worden war.
Auf eine Eröffnungsfeier mit den Sponsoren musste verzichtet werden. Die ersten Hochbeete wurden aber bereits bepflanzt, und die Kinder haben als Erkennungszeichen ihres Beetes nicht das ABC oder 1,2,3 gewählt, sondern hierfür verschiedene Farben ausgesucht.
Als erste nahmen Mathis, Henry und Tado ihre bereits reservierten Beete in Beschlag. Mit gutem Rat von Mutter Bettina Seeber säten und pflanzten sie Radieschen, Möhren und allerhand Kräuter und Gemüse. Während Mathys extra Kohlrabipflanzen von zuhause mitgebracht hatte, entschied sich Henry für Blumensamen.
Insgesamt sind bisher vier Hochbeete vergeben, aber drei Beete suchen noch eine Gärtnerin oder einen Gärtner. Ob Gemüse, Blumen oder Zierpflanzen, alles ist erlaubt. Hier sollen Kinder die Hege und Pflege der Pflanzen erlernen und von den Erfahrungen der Großeltern oder Eltern profitieren. Interessierte melden sich per E-Mail Vorstand@Lebendiges-Ahlten.de.