Sievershäuser TGS-Senioren auf den Spuren „ihres“ Kurfürsten Moritz von Sachsen

Stieß bei ihrer Reise überall auf Zeugnisse der eigenen Dorfgeschichte: Die Sievershäuser Tennis- und Radlergruppe vor der im Jahre 2005 wiederaufgebauten Frauenkirche in Dresden. (Foto: TGS Svhsn)
LEHRTE/SIEVERSHAUSEN (r/kl). Die Senioren der Tennis-Gemeinschaft (TGS) Sievershausen wandelten bei ihrer diesjährigen Mehrtagestour auf den Spuren des sächsischen Kurfürsten Moritz von Sachsen, der im Jahre 1553 bei der Schlacht von Sievershausen fiel.
Ob in der Albrechtsburg in Meißen oder im Neuen Grünen Gewölbe in Dresden, überall stieß die elfköpfige Gruppe auf Sievershäuser Geschichte. Die geschichtskundigen Fremdenführerinnen hatten ihren Spaß daran, „echte“ Sievershäuser zu Gast zu haben.
Dem mitgereisten Ortsbürgermeister Hans-Egon Seffers erinnerte dies an die 450-Jahre-Gedenkfeier im Jahre 2003, bei der er den Nachfahren des gefallen Kurfürsten, den Herzog zu Sachsen, Seine Königliche Hoheit, Dr. Prinz Albert von Sachsen und Prinzessin Elmira von Sachsen drei Tage zu Gast hatte.
Aber es stand nicht nur Geschichte auf dem Programm der der Sievershäuser Senioren, sondern auch Besuche des Meißener Domkellers und des Pulverturms an der Frauenkirche in Dresden, zwei historische Gaststätten, in denen man sich ins Mittelalter versetzt fühlte.
Eine vierstündige Dampferfahrt auf der Elbe und ein Besuch der Festung Königstein rundete das Programm ab. „Die beiden Tourenchefs Kurt Nath und Volker Kampe werden es schwer haben, die diesjährige Fahrt noch zu toppen“, meinte einer der zufriedenen Teilnehmer.